Spendenaufruf für verschiedene Sozialprojekte von Pfr. Kiss in Rodna (Rumänien)

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Hier entsteht das Badezimmer für eine fünfköpfige Familie in Rodna
 
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Pfr. Attila Kiss "begutachtet" den Anbau des Badezimmers

Not kaum vorstellbar – Dank an bisherige Spender


Auch in diesem Jahr übernahm Pfarrer Attila Kiss aus Rodna in Rumänien vom 19. Juli bis 13. August die Urlaubsvertretung in der katholischen Kirchengemeinde St. Gereon und Dionysius. Diese zusätzliche Aufgabe nimmt er während seines eigenen Urlaubs wahr, um so dringend benötigtes Geld insbesondere für soziale Projekte in seiner Gemeinde „Heilige Dreifaltigkeit“ in Rodna zu erarbeiten. In dem Dorf leben etwa 6.000 Menschen. Die meisten sind rumänisch-orthodoxe Christen. Nur rund 600 sind katholisch.



Während seiner Vertretungszeit berichtete Pfarrer Kiss auch von den Maßnahmen, die Dank der bisherigen Spenden der Kirchengemeinde in seiner Pfarrei realisiert werden konnten. Eine dieser Baumaßnahmen war die dringend notwendige Isolierung des Fundaments und der Neuanstrich des verzinkten Blechdaches seiner Kirche. Dank der vielen freiwilligen Helfer betrugen die Kosten hierfür „nur“ rund 8.000 Euro. Dieser Betrag konnte fast ausschließlich über Spenden der Angehörigen der Monheimer katholischen Kirchengemeinde finanziert werden.

Eine weitere dringende Baumaßnahme war die Erneuerung der Fenster des Pfarrheimes. Dank der jetzigen Thermopanverglasung werden nicht nur Heizkosten gespart, sondern auch die Gästezimmer, mit deren Vermietung die Gemeinde zusätzliche Einnahmen erwirtschaftet, können jetzt besser genutzt werden. Die hierfür anfallenden Kosten von rund 2.500 Euro konnten durch eine Spendenaktion der kfd Baumberg in Höhe von 1.000 Euro entsprechend reduziert werden.

Friedhofskapelle mit Mehrzweckraum erstellt

Mit dem Bau einer Friedhofskapelle einschließlich Leichenhalle und Mehrzweckraum in Valea-Vinului – es ist etwa 10 Km von Rodna entfernt und die einzige im Umkreis von ca. 60 Km – steht den Bewohnern endlich ein würdiger Raum zum Totengedenken und zur Bestattung zur Verfügung. Gleichzeitig feiert Pfarrer Kiss in der Kapelle auch jeden Sonntag um 09:30 Uhr die Eucharistie. Anschließend fährt er nach Rodna und danach ins 50 Km entfernte Nasaud um auch dort die Hl. Messe zu feiern. Das heißt, Pfr. Kiss ist jeden Sonntag rund acht Stunden unterwegs und fährt etwa 130 Km, um diese Gottesdienste mit den dortigen Katholiken zu feiern. Allein die Fahrzeit für diese Strecke beträgt aufgrund der Straßenverhältnisse mehr als drei Stunden.

Nach Jahren endlich ein Badezimmer

Darüber hinaus konnte Pfr. Kiss vor einiger Zeit noch zwei größere Sozialprojekte realisieren. So erhielten drei Personen (Großmutter mit Tochter und Enkelkind) und eine Witwe mit zwei Töchtern, die bisher in zwei Räumen von jeweils rund 12 bzw. 16 qm wohnten und noch nicht einmal ein Bad besaßen, ein Badezimmer, eine Küche und ein Wohnzimmer. Auch diese Baumaßnahme, die etwa 6.800 Euro kostet, wird überwiegend in Eigenleistung durch freiwillige Helfer realisiert. Hier konnte die Kirchengemeinde bisher mit einer Spende von ca. 1.000 Euro helfen. Wer die strahlenden Augen der Bewohnerinnen nach der Fertigstellung der Räumlichkeiten gesehen hat, kann ermessen, welche Freude dieser „Luxus“ bei ihnen ausgelöst hat.

Bei dem zweiten Projekt erhielt ein Ehepaar mit drei Kindern im Alter von 8, 13 und 16 Jahren endlich ein Badezimmer. Die Mutter ist zudem an MS erkrankt. Der Vater gehört zu den freiwilligen Helfern und hat u.a. auch beim Bau der Friedhofskapelle handwerklich mitgewirkt.

Weitere soziale Projekte geplant

Mit einem weiteren sozialen Projekt will Pfr. Kiss darüber hinaus einer Großfamilie helfen. So benötigt eine 87-jährige Frau, die mit ihrer Tochter in nur einem Raum lebt, dringend einen Rollstuhl. Da die Tochter nur 100 Euro monatlich erhält – hierfür arbeitet sie täglich vier Stunden – kann sie diese Anschaffung natürlich nicht finanzieren. Die benachbarte Familie lebt mit fünf Personen ebenfalls nur in einem Raum von ca. 16 qm. Für beide Familien soll deshalb ein Bad, eine Küche, ein WC und ein zusätzlicher Raum für die Kinder geschaffen werden. Aufgrund der Hanglage ist dieser Anbau natürlich aufwändiger, da noch zusätzliches Erdreich aufgeschüttet werden muss. Die Kosten hierfür betragen daher rund 15.000 Euro.

„Haben uns von der Not überzeugt“

Mit anderen Worten: Jeder Euro, der für diese Maßnahmen gespendet wird, ist nicht nur gut angelegt, sondern trägt dazu bei, dass den Betroffenen wenigstens ein Mindestmaß an Lebensqualität geschenkt wird. Aus diesem Grund bitten Pfr. Burkhard Hoffmann sowie die Ehepaare Katharina und Ludger Niemeyer und Sigrid und Bernd-M. Wehner die Gemeindemitglieder aber auch alle Monheimerinnen und Monheimer sehr herzlich, diese Baumaßnahmen durch Ihre Spende zu ermöglichen. „Da wir vor fünf Jahren Pfr. Kiss in Rumänien besucht haben“, so Ludger Niemeyer, „konnten wir uns persönlich davon überzeugen, wie groß die Not dort ist.“ Und Bernd-M. Wehner, stv. Vorsitzender des Kirchenvorstands, ergänzt: „Was für uns in Deutschland selbstverständlich ist, ist für viele in Rumänien ein Luxus, den man sich nicht leisten kann.“

Wer also die Projekte von Pfarrer Attila Kiss unterstützen möchte, möge seine Spende auf das für diesen Zweck eingerichtete Sonderkonto der Kath. Kirchengemeinde St. Gereon und Dionysius, Stadtsparkasse Düsseldorf, IBAN DE07 3005 0110 1006 6391 22, einzahlen bzw. überweisen. Damit auch eine Spendenbescheinigung erstellt werden kann, ist im Betreff-Feld die Postleitzahl und Straße mit Hausnummer anzugeben.
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