Kombibau: Bauarbeiten haben begonnen

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Zur Feier des Tages gab's eigens bedruckte Spaten für alle Protagonisten. Foto: Friedhelm Heinze
Für den Löschzug Vluyn der Freiwilligen Feuerwehr und den Baubetriebshof der Stadt Neukirchen-Vluyn ist die Wartezeit vorbei: Nach jahrelangem Hickhack haben die Bauarbeiten für den neuen Kombibau nun endlich begonnen.
Pünktlich zum Frühlingsbeginn gingen die Bagger ans Werk. „Nach über zehn Jahren Planungen und Diskussionen rund um den Neubau ist das heute ein guter Tag für die Kameradinnen und Kameraden des Vluyner Löschzuges und für die Mitarbeiterschaft des Baubetriebshofes“, sagte Bürgermeister Harald Lenßen in seiner Begrüßungsrede. „Endlich schaffen wir an diesem Ort die angemessenen Arbeitsbedingungen, die im maroden Feuerwehrgerätehaus in Vluyn und im nicht minder maroden Baubetriebshof seit langem nicht mehr gegeben waren.“
Und so soll der Kombibau aussehen: An der Tersteegenstraße entsteht ein Gebäudekomplex mit einer Gesamtnutzfläche von rund 3.000 Quadratmetern und einem Bruttorauminhalt von etwa 21.000 Quadratmetern. Feuerwehr und Baubetriebshof werden in zwei freistehenden Gebäudeteilen untergebracht. Dabei entwickelt sich der Neubau des Baubetriebshofes als U-Form in Richtung Lintforter Straße und der Neubau der Feuerwache als Riegel nach Westen.
Das Wach- und Dienstgebäude der beiden Einrichtungen ist als zentraler Baukörper und damit als Bindeglied zwischen Feuerwehr und Betriebshof eingefügt. Vorgesehen ist auch ein Feuerwehr-Übungsturm auf der östlichen Seite des Areals.
Auf der etwa zweieinhalb Hektar großen Fläche werden ebenso Parkplätze für die Feuerwehr und die Mitarbeiter gebaut. Zusätzliche Besucherparkplätze sind dem Trakt des Baubetriebshofes direkt an der Tersteegenstraße vorgelagert. Die Fertigstellung des Kombibaus ist für Ende dieses Jahres geplant. Anfang 2014 sollen dann Feuerwehr und Baubetriebshof ihre neuen Dienststätten beziehen.
„Mit dem Baukostenvolumen von rund 6,6 Millionen Euro ist der Kombibau eines der größten Bauprojekte der Geschichte der Stadt. Der Schutz unserer Bürger durch den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute vor etwaigen Gefahren rechtfertigt diese Baumaßnahme jedoch ebenso wie die Pflege und Instandhaltung der öffentlichen Flächen in städtischem Eigentum durch die Mitarbeiter des Baubetriebshofes“, unterstrich Bürgermeister Harald Lenßen.
Ab April beginnen die Rohbaumaßnahmen, die nach Zeitplan bis Ende Juni beendet sein sollen. In der zweiten Jahreshälfte ist dann der Ausbau der Bauteile vorgesehen.
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