Der neue Bürgermeister für Olfen heißt Wilhelm Sendermann - mit 87,4 Prozent gewählt

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Der neue Bürgermeister für Olfen: Wilhelm Sendermann Foto: Werner Zempelin
Olfen – Der neue Bürgermeister für die Steverstadt steht fest: Wie nicht anders erwartet wurde, erhielt Olfens einziger Kandidat (CDU), Wilhelm Sendermann, die meisten Stimmen. Es war ein überragendes Ergebnis: 87,4 Prozent aller abgegebenen Stimmen konnte er für sich verbuchen.

Nur 11,1 Prozent stimmten mit „Nein“, ungültige Stimmen gab es nur 1,5%. An der Wahl beteiligten sich immerhin 41,7 Prozent – das ist nicht viel, aber in anderen Gemeinden waren noch weniger Bürger in die Wahllokale gegangen. Bei der Kommunalwahl im letzten Jahr lag die Wahlbeteiligung noch bei 53,3 Prozent. Die anderen vertretenen Parteien/Wählergemeinschaften hatten keinen Kandidaten nominiert – auch einen parteilosen Einzelbewerber gab es nicht.

In seiner ersten Stellungnahme als „frisch gewählter“ Bürgermeister betonte Sendermann, dass es gut sei, eine so breite Mehrheit hinter sich zu haben. Er bedankte sich bei den CDU-Parteimitgliedern für die Unterstützung und die seiner Familie, aber ebenso bei Bürgermeister Josef Himmelmann, der ganz klar äußerte: „Ich habe mir gewünscht, dass Sie mein Nachfolger werden“. An die SPD und die FDP gewandt, sprach er die Hoffnung aus, dass man in den kommenden Jahren gut zusammenarbeiten werde: „Mit dieser breiten Mehrheit rücken wir in Zukunft zusammen, um das Beste für diese Stadt zu erreichen.“

Im Pressegespräch machte der (Noch-)Beigeordnete Wilhelm Sendermann deutlich, dass sein Wahlkampf „von Zuversicht, Respekt und auch Demut“ geprägt war. „Der ‚Olfener‘ habe verstanden, dass seine Aussagen ehrlich gemeint sind“, so Sendermann. Er setze auf einen breiten Konsens mit den anderen Parteien, zum Beispiel beim Thema „Flüchtlinge in Vinnum“. „Mit 87,4 % Zustimmung kann man seine Arbeit gut machen – darf dabei aber nicht hochnäsig sein“, das versprach Olfens neuer Bürgermeister, der am 21. Oktober sein Amt offiziell übernimmt, wobei er am Tag darauf bei der Ratssitzung mit allen Ehren in sein Amt eingeführt werden wird.
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