Lobgesang mit 4 Chören

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Recklinghausen: Christuskirche |

Kreis. Eine festliche Aufführung des „Lobgesangs“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy ist am Samstag, dem 27. Januar um 19.30 Uhr in der Recklinghäuser Christuskirche, Limperstr. 13, zu erleben. Der festliche Charakter dieses Konzerts ergibt sich aus der Kombination eines groß besetzten Sinfonieorchesters, nämlich der Neuen Philharmonie Westfalen, mit der Vereinigung von vier Chören: Außer dem Chor der Halterner Erlöserkirche wirken die Hertener Kantorei, die Altstadtkantorei Recklinghausen und die Neue Kantorei Datteln mit.

Den Lobgesang hat Mendelssohn-Bartholdy aus Anlass der 400-Jahr-Feier der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johannes Gutenberg komponiert und 1840 in der Leipziger Thomaskirche erstmals aufgeführt. Das Werk wurde zu Mendelssohns Lebzeiten zu einer seiner meistaufgeführten Kompositionen. Es ist eine Kombination aus einer Sinfonie mit einem oratorischen Chorteil. Drei sinfonische Sätze leiten über zum Schwerpunkt des Werks, dem vierten Satz für drei Solisten, Chor und Orchester. Zwei Drittel der Aufführungsdauer nimmt allein dieser vierte Satz ein.Der sinfonische und der oratorische Teil stehen nicht etwa unverbunden nebeneinander. Mendelssohn hat es verstanden, die beiden Werkteile durch Verarbeitung musikalischer Themen miteinander zu verknüpfen. So findet man das kraftvolle Eingangsmotiv des sinfonischen Teils im oratorischen Teil wieder mit dem Text „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“.
Der Komponist stützt sich im oratorischen Teil auf Bibelzitate und auf das Kirchenlied „Nun danket alle Gott“ und stellt dabei drei Themen heraus: das Lob Gottes, Gottes Treue gegenüber denen, die auf seinen Trost setzen, und den Aufstieg des gläubigen Volks von der Finsternis zum Licht.
Die Leitung des Konzerts hat die Kirchenmusikdirektorin Elke Cernysev.
Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €.
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