10.500 Einsätz: Feuerwehr Recklinghausen blickt auf das erste Halbjahr 2017 zurück

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Die Feuerwehr Recklinghausen hat eine Zwischenbilanz für das erste Halbjahr 2017 gezogen. Foto: Schell

Das erste Halbjahr 2017 ist vorbei und die Feuerwehr musste oft ausrücken. Die Zwischenbilanz lässt die ersten sechs Monate des Jahres Revue passieren. Insgesamt hatte die Feuerwehr Recklinghausen in der ersten Jahreshälfte 2017 bereits 10.500 Einsätze zu verzeichnen.

„Einmal mehr liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit in den Bereichen Rettungsdienst und Krankentransport“, sagt Beigeordneter Ekkehard Grunwald. „In Zahlen haben wir von den knapp 10.500 Einsätzen 5500 Einsätze im Rettungsdienst und 4000 Einsätze im Krankentransport abgeleistet.“ Im selben Zeitraum 2016 wurde die Feuerwehr circa 500 Mal weniger alarmiert (10.000 Einsätze, davon 5000 Einsätze Rettungsdienst und 4000 Einsätze Krankentransport).

Schwerpunkt liegt im Rettungsdienst

Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz als Vertragspartner ist die Feuerwehr Recklinghausen mit Feuerwehrbeamten und Tarifbeschäftigten im Rettungsdienst aktiv. „Diese 9500 Einsätze haben unsere vier Rettungswagen, drei Krankentransportwagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge abgeleistet“, erläutert Grunwald weiter.
Neben den Einsätzen in diesen beiden Bereichen arbeitete die Recklinghäuser Feuerwehr 176 Brandeinsätze, 63 automatische Brandmeldungen und 53 Ölspuren ab. Bei 137 Einsätzen wurde die Feuerwehr tätig, weil sich Personen in Notlagen, beispielweise in verschlossenen Wohnungen, befanden und half 75 Tieren in misslichen Lagen. Im Zuge der Ende letzten Jahres in Kraft getretenen Rauchmelderpflicht in allen Privatwohnungen in Nordrhein-Westfalen ist die Feuerwehr bei 17 Einsätzen alarmiert worden. Einsätze, bei denen man bei der Alarmierung bereits von einem bestätigten Brand ausgehen musste und trotzdem ein Rauchmelder warnte, zählen allerdings nicht hierzu.
„Auch unsere ehrenamtlichen Einheiten waren im ersten Halbjahr oft im Einsatz“, sagt Thorsten Schild, der Leiter der Feuerwehr. 217 Mal wurden die ehrenamtlichen Einheiten bereits alarmiert. Im Gegenzug wurden die hauptamtlichen Kräfte 633 Mal alarmiert.
„Insgesamt reiht sich das Jahr 2017 bisher in die vergangenen Jahre ein“, resümiert Schild. Als nennenswerte Einsätze blickt die Feuerwehr bisher auf den Großbrand des Vereinsheims an der Klarastraße, die schweren Verkehrsunfälle auf der L 511 und der Dortmunder Straße und die großen Brände an der Hochlarmarkstraße und der Maybachstraße zurück. Auch der schwere Dachstuhlbrand einer leerstehenden Villa auf der Nahestraße zählt zu den besonderen Einsätzen des bisherigen Jahres.

Ausblick auf das zweite Halbjahr

Im zweiten Halbjahr erwartet die Recklinghäuser Feuerwehr die Überarbeitung des Rettungsdienstbedarfsplans durch die Kreisverwaltung. „Auf Seiten der Feuerwehr haben wir die externe Vergabe des neuen Brandschutzbedarfsplans vorbereitet“, erläutert Schild. „Auch die Ausbildung des zweiten interkommunalen Grundausbildungslehrgangs und drei neuer Notfallsanitäter wird uns beschäftigen.“
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