Arbeitslosigkeit steigt im Januar wie erwartet

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Im Januar zählt der Agenturbezirk Recklinghausen 33.619 arbeitslose Menschen, 1.243 mehr als im Dezember. Verglichen mit demselben Monat des Vorjahres sind es jedoch 750 (-2,2 Prozent) weniger. Die Arbeitslosenquote steigt auf 10,6 Prozent und unterschreitet damit den Vorjahreswert um 0,3 Punkte. Im vergangenen Monat betrug sie 10,2 Prozent.

„Diesen Monat ist genau das eingetreten, womit wir schon zum Ende des letzten Jahres gerechnet hatten: Die Arbeitslosigkeit ist angestiegen“, beschreibt Agenturchef Dr. Dietmar Thönnes die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Recklinghausen. „Das ist nicht verwunderlich, da gerade zum Quartalsende und noch deutlicher zum Jahresende viele Beschäftigungsverhältnisse erst einmal auslaufen und nicht notwendigerweise verlängert werden“, lautet seine Erklärung. Außerdem zeige sich in den Wintermonaten immer eine vorsichtigere Einstellungspolitik in den Unternehmen, da zunächst die Perspektiven des neuen Jahres ausgelotet werden. Insgesamt, so lautet das Fazit des Arbeitsmarktexperten, liege diese Entwicklung im normalen Bereich, es zeigten sich sogar deutlich bessere Tendenzen als zu Beginn des vergangenen Jahres: „Der Bedarf an Arbeitskräften, abzulesen an den offenen ausgeschriebenen Stellen, ist derzeit so hoch wie nie“, so Thönnes. Auch für Februar und März werde sich der Arbeitsmarkt in etwa auf diesem Niveau halten, bevor mit einer Frühjahrsbelebung ab April zu rechnen sei.
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