Attentäter aus Paris lebte zeitweise in Recklinghausen

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Bürgermeister Tesche nahm zu der Situation Stellung. Foto: Stadt RE

Recklinghausen im Fokus der Medien: Wie bekannt wurde, hat der am Donnerstag in Paris erschossene Mann zeitweise in einer Asylbewerberunterkunft in Recklinghausen gelebt, so das Landeskriminalamt.

Der Mann hat am Jahrestag der Charlie Hebdo-Attentate mit einem Beil bewaffnet vor einer Polizeiwache Beamte angegriffen und ist von diesen erschossen worden. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes am Samstag, so Medien-Meldungen, sei eine deutsche SIM-Karte gefunden worden. Noch ist die Identität des Mannes nicht abschließend geklärt.
Der Recklinghäuser Bürgermeister Christoph Tesche hat zu den LKA-Ermittlungen wie folgt Stellung genommen: „Mit Bestürzung und großer Betroffenheit habe ich heute zur Kenntnis genommen, dass der Mann, der am 7. Januar 2016 eine Polizeistation in Frankreich angegriffen hatte und dann erschossen wurde, zeitweise in einer Recklinghäuser Asylunterkunft gelebt hat. Sollten wir zu der Aufklärung des Sachverhalts durch das Landeskriminalamt (LKA) etwas beitragen können, werden wir das selbstverständlich unverzüglich tun. Ich werde mir dazu bereits am Sonntagmorgen in der Verwaltung gemeinsam mit Vertretern der zuständigen Fachbereiche ein Bild der Lage machen.
Es ist und bleibt unsere humanitäre und rechtliche Pflicht, Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen, weil sie Angst um ihr Leben haben, ein Dach über dem Kopf zu geben. Es ist aber auch – besonders gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern – unsere Pflicht, gemeinsam mit allen zuständigen Behörden sehr intensiv daran zu arbeiten, dass sich Menschen mit solchen Absichten in unseren Einrichtungen nicht verstecken können.“
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Lutz Heinemann aus Recklinghausen | 13.01.2016 | 00:01  
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