Küchenbrand in Recklinghausen: Bewohnerin und Polizeibeamtin verletzt

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Symbolbild. (Foto: Florian Herwig)

Bei einem Wohnungsbrand in Recklinghausen-Grullad sind zwei Frauen am Montag verletzt worden.

Die Feuerwehr wurde um 12:50 Uhr durch die Polizei über einen Zimmerbrand in einem Haus an der Hochstraße informiert. Die Meldungen, die die Polizei erhalten hatte, sprachen bereits von einem deutlich wahrnehmbaren Brandgeruch und ausgelösten Rauchwarnmelder. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Löschzüge der Feuer- und Rettungswache, Süd und Ost sowie den Rettungsdienst mitsamt Notarzt.

30 Kräfte im Einsatz


An der Einsatzstelle wurde durch einen vorgehenden Angriffstrupp unter Atemschutz zusammen mit der zuerst eintreffenden Polizei eine Menschenrettung durchgeführt. Die weibliche Bewohnerin der Brandwohnung und eine Polizeibeamtin erlitten hierbei Rauchgasintoxikationen und mussten durch den Rettungsdienst behandelt werden. Im Anschluss wurden beide Patientinnen zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Der vorgehende Angriffstrupp entfernte den schmorenden Topf vom Herd und entfernte ihn aus der Wohnung. Eine weitere Brandauswirkung konnte durch die frühzeitige Reaktion der Nachbarn verhindert werden. Die Wohnung wurde anschließend durch die Einsatzkräfte belüftet.
Der Einsatz dauerte zirka eine halbe Stunde an, im Einsatz befanden sich dreißig Einsatzkräfte der Feuerwehr Recklinghausen. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Rauchmelder hilfreich


Noch auf der Rückfahrt wurde der Löschzug Feuer- und Rettungswache mit Einsatzleitwagen und Drehleiter sowie der Löschzug Ost zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Jahnstraße alarmiert. Dieser Einsatz erwies sich als Fehleinsatz und konnte zügig beendet werden.
Das Vorhandensein von Rauchwarnmeldern hat unter anderem dazu beigetragen, dass die Feuerwehr schnell alarmiert werden konnte. Seit diesem Jahr gilt in Nordrhein-Westfalen eine Rauchwarnmelderpflicht in allen Wohnungen.
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