"Müll mich nicht voll!"

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Das Schild „Müll mich nicht voll“ steht jetzt am Bahnhof, um Passanten auf das Thema aufmerksam zu machen. Foto: Stadt

Unter dem Motto „Einfälle statt Abfälle - kleine Meeresschützer aktiv gegen Plastikmüll“ lernten die Kinder des diesjährigen Ferientreffs bei den Kommunalen Servicebetrieben Recklinghausen (KSR) alles rund um das Thema Abfall. Um auch langfristig ein Zeichen zu setzen, stellte Heidi Samhuber von der Abfallberatung gemeinsam mit Kindern des Ferientreffs am Bahnhof einen „Rettungsring“ auf. Der Spruch auf dem Schild „Müll mich nicht voll!“ soll auf das Problem aufmerksam machen.

Passend zur Urlaubszeit, wenn sich die Menschen saubere Strände und klares Wasser an Seen, Flüssen und Meeren wünschen, wurde die Thematik erstmals detaillierter von der Abfallberatung aufgegriffen. Dabei erforschten die Kinder bei den KSR spielerisch das Ausmaß und die Verbreitung des Meeresmülls sowie dessen Auswirkung auf die Tiere und Unterwasserwelt. Besonders faszinierte sie die Tatsache, dass Plastikmüll in riesigen Strudeln auf der Wasseroberfläche treibt und etwa 450 Jahre für den Abbau benötigt.

Auch wenn Recklinghausen nicht am Meer liegt, so gelangt vom Stadthafen aus trotzdem städtischer Abfall über den Rhein-Herne-Kanal in den Rhein bis zur Nordsee. Circa zwei Millionen Tonnen Plastikmüll werden jährlich weltweit über die Flüsse ins Meer gespült.
Jeder Einzelne kann etwas für eine saubere Umwelt tun. Plastikverpackungen sollten möglichst vermieden werden, besser ist die Verwendung von Stofftaschen und Mehrwegsystemen bei Getränken. Es hilft auch, die eigenen Abfälle in die dafür vorgesehenen Behälter zu geben und nicht in der Öffentlichkeit zu entsorgen.
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