Philatelie und Partnerschaft

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Olaf und Heiderose Kott, Regina und Günter Werner bei ihrem Besuch in Recklinghausen mit Ewald Zmarsly (3. v. l.) auf der Treppe des Rathauses Recklinghausen (Foto: Klaus Müller)
Städtepartnerschaften werden von den jeweiligen Räten beschlossen und Bürgermeistern bzw. Oberbürgermeistern unterzeichnet; doch es sind die Menschen, die Städtepartnerschaften mit Leben erfüllen. Häufig sind diese Menschen in Vereinen tätig. In Recklinghausen, das seit 1989 – d. h. vor der deutschen Einheit – eine Städtepartnerschaft mit Schmalkalden hat, ist dies nicht anders.

Die Philatelisten gingen mit gutem Beispiel voran, denn bereits 1990, als der Schmalkaldener Verein nach bundesdeutschem Vereinsrecht gegründet wurde, gab es Treffen von Mitgliedern beider Vereine. Diese erfolgten aber nur einige Jahre. Für den Abbruch der Kontakte waren u. a. die geringe Mitgliederzahl, gesundheitliche Gründe und der Tod einiger Mitglieder beim Schmalkaldener Verein verantwortlich.

Vom 3. bis 4. August waren Bürger der thüringischen Partnerstadt zu Gast in der Ruhrfestspielstadt. Unter den Gästen waren auch die beiden Vorstandsmitglieder des Briefmarken-Sammler-Vereins „Smalcalda“ e. V., Günter Werner (Schatzmeister) und Jörg Ritzmann (Chronist), mit ihren Ehefrauen. Bei dieser Gelegenheit trafen sie sich mit Ewald Zmarsly (Erster Vorsitzender des Briefmarkensammler-Vereins Recklinghausen e. V.) beim Wirtefest „Zu Gast in Recklinghausen“ auf dem Rathausplatz. Nach diesem Treffen sollen die Kontakte zwischen den beiden Philatelistenvereinen wieder gepflegt werden. So sprachen die drei Philatelisten u. a. über die Briefmarkenausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft beider Städte. Sie wird vom 6. bis 24. Oktober 2014 im Recklinghäuser Rathaus als offene Klasse stattfinden.

Neben diesem Städtepartnerschaftsjubiläum feiert 2014 der BSV Recklinghausen sein 90-jähriges Bestehen. Es ist geplant, dass über diese Jubiläen Sonderstempel erstellt werden sollen. Am Eröffnungstag der Ausstellung kann man postalische Belege mit den Sonderstempeln käuflich erwerben. Wer echt gelaufene postalische Belege haben möchte, kann diese in einen Sonderbriefkasten werfen.
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