Tolle Stimmung bei der Prinzenproklamation des KAG Ossenberg

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Es war ein ungewohnter Ort und eine ungewohnte Zeit, aber der Vorstand des KAG Ossenberg hat alles richtig gemacht. Zum ersten Mal fand die Ossenberger Prinzenproklamation im evangelischen Gemeindehaus statt. Trotz der frühen Anfangszeit waren von Beginn an so viele Gäste da, dass sie im „Paullis“ mit seinem begrenzten Raumangebot, wo die Veranstaltung in den letzten Jahren stattgefunden hatte, nie und nimmer hätten untergebracht werden können. Überdies hatten die Tanzgarden endlich eine Bühne und somit genügend Platz für ihre Auftritte.

Um 15.11 Uhr, als der Elferrat mit den Senatoren, der Vorstand mit dem Damenteam und die Jugendabteilung mit ihren Tanzgarden unter den Klängen des Vereinsliedes „Wir sind die KAG aus Ossenberg“ und mit viel Helau einmarschierten, hielt es im vollen Saal niemanden mehr auf den Stühlen.

KAG Präsident Ludger Opgenorth durfte zum Auftakt der Jubiläumssession auch die Vorsitzenden anderer Ossenberger Vereine begrüßen und mit den Vertretern des 1. OKK Orsoy, der 1. KG Rot-Weiß Borth und des Elferrates der St. Ulrich-Bruderschaft fanden auch drei befreundete Karnevalsvereine den Weg nach Ossenberg. Mit dabei waren auch Bürgermeister Frank Tatzel, Heinz Hendricks von der Rheinberger Geschäftsstelle der Volksbank Niederrhein, Ratsmitglied Tobias Faasen und selbstverständlich wie eigentlich immer Ute Schreyer, die ehemalige Rheinberger Bürgermeisterin, mit ihrem Ehemann Wolfgang Dröttboom.

Anschließend hieß es erst einmal, Abschied zu nehmen. Die Ossenberger Kinderprinzessin Jolina musste sich ebenso von den Insignien der Macht trennen wie Prinzessin Bärbel. Beide betonten, dass sie die Zeit ihrer Regentschaft in vollen Zügen genossen haben und nur ungern ins zweite Glied zurücktreten.

Dann war es aber endlich soweit. Die neue Kinderprinzessin Chantal I. (Kempken), die Akrobatische mit ihren Adjutantinnen Lena Kehrmann und Amelie Kempken und Prinzessin Sandra I. (Witte), die Meisternde, mit ihren „Kammerzofen“ Angelika Glanz und Regina Utech wurden in ihr Amt eingeführt.

Beide Regentinnen sind im Übrigen keine Unbekannten im Ossenberger Karneval. Sandra Witte wurde im Jahr 2005 Mitglied des KAG Ossenberg und ist seit 2010 Sitzungspräsidentin des Damenteams. Selbstverständlich war sie auch in verschiedenen Rollen in der Bütt aktiv. Seit 2012 ist sie Pumpenmeisterin der Nachbarschaft Schloßstraße – Süd. Von daher lag es nahe, ihr den Beinamen „die Meisternde“ zugeben. Auch ihr Ehemann Walter ist dem Karneval als langjähriges Elferratsmitglied mit Haut und Haaren erlegen und er war Karnevalsprinz in der Session 2011/2012.

Die zehnjährige Chantal Kempken trat schon als Kindergartenkind im Alter von vier Jahren der neugegründeten Tanzgarde „La Luna“ bei. Durch ihr außerordentliches Talent und ihren Trainingsfleiß gehörte sie schnell zu den absoluten Leistungsträgerinnen der Gruppe und deshalb trägt sie vollkommen zu Recht den Beinamen „die Akrobatische". Ihr Motto lautet, da sie eigentlich immer in Bewegung ist: „Sitzen ist etwas für Feiglinge“.

Die beiden Prinzessinnen hatten sofort alle Hände voll zu tun, denn selbstverständlich wurden auch schon die ersten Sessionsorden verteilt, die diesmal Ossenberger Motive wie den Brunnen auf dem Dorfplatz und die Mühle zeigen.

Mit den Auftritten der „Red Angels“ und des Ossenberger Tanzmariechens Elena Otto begann dann das karnevalistische Programm, das durch die „Picolinos“ aus Orsoy fortgesetzt wurde. Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Karin Raimondi aus Kevelaer, die mit ihren Karnevalsschlagern für beste Unterhaltung sorgte und zwischendurch war immer wieder DJ Uwe Otto gefragt, der mit seinem Team Evergreens und aktuelle Schlager, aber auch Karnevalhits von gestern und heute abgespielte.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die Lust auf Mehr machte. Allzulange brauchen die Karnevalsfreunde auch nicht zu warten, denn schon am letzten Januarwochenende finden mit dem Prinzentreffen, der Damensitzung und der Kindersitzung die Zeltveranstaltungen des KAG Ossenberg statt. Es folgt der Bunte Nachmittag am 5. Februar und als Höhepunkt der närrischen Session der Ossenberger Tulpensonntagszug, zu dem jetzt schon durch den KAG-Geschäftsführer Ulrich Glanz, Tel. 02843/6995, Anmeldungen von Zugteilnehmern entgegengenommen werden.
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