Unter den Gipfelstürmern - Erlebnisbericht

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Dohlenfelsen und Klettermaxe
– Letzte Aktivität in Oberbayern mit der Familie

Am nächsten Tag ging es mit den jüngeren Familienmitgliedern auf Klettertour mit entsprechender Ausrüstung, das absolutes Highlight.

Wir fuhren nach Konstein/Nähe Eichstätt zum Dohlenfelsen, der als Klassiker unter den Kletterfelsen gilt. Er ist im Naturpark Altmühltal seit Jahrzehnten eins der bedeutendsten Klettergebiete Deutschlands.

Der Aufstieg war zeitweise schon etwas extrem.
Was zunächst bei mir mit großer Skepsis „Kann ich es schaffen?“ begann, weil es immer heißt, so ein Aufstieg sei für Anfänger schwierig, schlug später in eine große Begeisterung um, weil der Pfad auf vielen steinigen Kletterstellen mit schwierigen Waldwegen schon etwas anspruchsvoll ist.
Und Ehrgeiz steckt schon immer in mir.

Die Wege sind zwar markiert, dennoch haben wir etwas Zeit mit der Suche des eigentlichen Weges verbracht, da umgestürzte Bäume ihn blockierten.

Steil ging's weiter hoch auf dem schmalen und felsigen Weg, bis wir etwa 110 Höhenmeter geschafft haben. Zwischendurch gibt es sogar ein Stück, das eben verläuft, ansonsten ging es eher vorbei an schroffen Dolomit-Felsen und durch dichten Wald.
Das war nicht immer einfach, weil es an diesem Tag sehr heiß war (um 35°C).
Die richtigen Schuhe sind für solche Touren eine kleine Lebensversicherung.

Wow, es war ein unsagbares Gefühl endlich angekommen zu sein, am Fuß des Dohlenfelsen-Aufstiegs.

Gleich kraxelten meine Familienmitglieder und zwei Freunde hoch, da sie unbedingt das Abenteuer suchten.
Fasziniert schaute ich ihnen zu, wie sie sich augenscheinlich ohne jede Anstrengung an dem Felsen fortbewegten.

Was hatten sie für einen Spaß und eine Ausdauer, bis sie plötzlich erschöpft aufgaben, da die heiße Sonne voll auf den Felsen schien und ihnen etwas Schweiß über das leicht gerötete Gesicht herunter lief.

Nach dem Abstieg gab es eine lange Rast auf dem schattigen Parkplatz.

Motiviert über das eigene Erlebte und zufrieden über die große Herausforderung fand ich zurück – zu mir selbst.

Ich dachte über den Felsen nach, der zwar sein schönes Bild ins Land hinaus strahlt, es aber auch trügerisch zugleich wieder verhüllt.
Dieser Widerspruch war für mich ein schönes Natur-Erlebnis.

Ein Eisbecher in Eichstätt war eine herrlich erfrischende Krönung des Ausflugs, ehe wir wieder zurückfuhren.
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12 Kommentare
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Jürgen Thoms aus Unna | 22.06.2015 | 17:26  
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Herbert Lödorf aus Gelsenkirchen | 22.06.2015 | 17:39  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 22.06.2015 | 17:41  
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Günther Gramer aus Duisburg | 22.06.2015 | 18:02  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 22.06.2015 | 18:05  
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Christiane Bienemann aus Kleve | 22.06.2015 | 18:12  
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Anita Petrat aus Datteln | 22.06.2015 | 20:45  
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Helmut Zabel aus Herne | 23.06.2015 | 09:40  
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Gerd Szymny aus Bochum | 23.06.2015 | 14:36  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 24.06.2015 | 19:40  
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Eckhard Schlaup aus Gladbeck | 28.06.2015 | 16:42  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 29.06.2015 | 18:16  
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