Miniphänomenta sorgt für Greifen und Begreifen

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In der Schule konnten die Kinder experimentieren. (Foto: Schule)

In der Grundschule Nordstadt verbreitete sich in den letzten Tagen viel Neugier und Forscherlust: Die MINIPHÄNOMENTA des Märkischen Arbeitgeberverbandes war vor Ort! Die Kinder konnten an den 25 Experimentierstationen ausprobieren, beobachten und staunen.

Bei der Präsentation kamen zahlreiche Besucher, und die Kinder zeigten ihren Eltern und Bekannten mit Begeisterung die verschiedenen Experimente und stellten ihr eigenes Forscherheft mit Versuchsbeobachtungen und Zeichnungen vor.
Der Märkische Arbeitgeberverband e.V. (MAV) stellte der Grundschule Nordstadt die MINIPHÄNOMENTA zwei Wochen lang zur Verfügung. Er fördert Grundschüler bei der selbstständigen Erkundung naturwissenschaftlicher Phänomene. Er stellt nicht nur die Stationen kostenlos zur Verfügung, sondern finanziert auch im Vorfeld die Fortbildung der Lehrkräfte sowie das Lehrmaterial.

Neugier muss gefördert werden

„Kinder besitzen ein großes Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen. Aufgrund dieser Wissbegier und der damit verbundenen natürlichen Lernmotivation müssen junge Menschen frühzeitig an Naturwissenschaften und Technik herangeführt werden. Die MINIPHÄNOMENTA fordert und fördert Lerneifer, Neugier, Kreativität und weckt ein Interesse, sodass sich die Kinder später auch für technische Berufe begeistern“, erklärt MAV-Bildungsreferentin Annette Tilsner.
Lehrkräfte und Eltern bauen die Stationen nach der zweiwöchigen Erkundungsphase mit Hilfe einer Bauanleitung für ihre Schulen selber nach und tragen so maßgeblich dazu bei, das Interesse der Kinder für Naturwissenschaften und Technik besser zu verankern. Die Rückmeldungen der Schulen zeigen, dass die Stationen von den Kindern sehr gut angenommen werden und sich ca. 80 Prozent der Grundschulen für den Nachbau der Experimentierstationen zum Verbleib in den Schulen aussprechen. An den Stationen können die Grundschüler spielerisch naturwissenschaftliche und technische Phänomene entdecken, beispielsweise „Wie funktioniert ein Magnet?“ oder „Was ist Reibungskraft?“ Die Experimentierstationen sind Anziehungspunkt der wissbegierigen SchülerInnen.

Kinder sollen praktische Erfahrungen sammeln

Entwickelt und wissenschaftlich erprobt wurde die MINIPHÄNOMENTA von Prof. Dr. Lutz Fiesser, Universität Flensburg. „Elementare Erfahrungen werden Kindern im Alltag kaum geboten, sie fehlen als Fundament für die Ausbildung. Die Finger der Kinder müssen wieder tasten und ihre Hände packen können“, erläutert Prof. Dr. Fiesser.
„Wir blicken auf spannendes Forschen und eine gelungene Präsentation zurück und hoffen, dass das Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen noch lange erhalten bleibt“ so Schulleiterin Manuela Rahn.
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