Geisecker Siedler machen mobil gegen Raser

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"Autofahrer, die aus Richtung Kita An der Ulme kommen, sehen die Ampel und beschleunigen stark, um noch „grün“ zu erwischen", so die Siedlergemeinschaft. Foto: privat
"Gefährliche Situation am Buschkampweg": Auf der letzten Mitgliederversammlung der Siedlergemeinschaft Geisecke wurde über die Verkehrssituation „Buschkampweg“ diskutiert.

"Rasende Autos und verängstigte Fußgänger treffen hier regelmäßig aufeinander. Auf der stark befahrenen Straße ist ein Verkehrslimit von 50 km/h angesetzt. Jedoch halten sich viele Fahrer nicht an die Vorgabe und fahren auch auf dem Abschnitt, an dem ein Kindergarten liegt, schneller", so die Siedler. Beobachtet wurden gefährliche Situationen für Autofahrer, aber vor allem auch für ältere Fußgänger und Kinder bei der Überquerung der Straße in Höhe der Ampelkreuzung.

Problemstellung: Keine Überwege

Fußgänger können zwar an der Ampelkreuzung Buschkampweg/Geisecker Talstr./Unnaerstr. die Unnaer Straße überqueren, jedoch nicht den Buschkampweg oder die Geisecker Talstraße. Fußgänger, die zu den Bushaltestellen „Unnaerstr.“ gelangen wollen oder von dort kommen, müssen die Straßen ohne Ampel überqueren, da diese nicht vorhanden sind.

Die Mehrheit der Anwohner stellte fest, dass Autofahrer, die aus der Richtung Kindergarten „An der Ulme“ kommen, die Ampel bereits im oberen Bereich der Straße sehen und teilweise stark beschleunigen, um noch „grün“ zu erwischen. Dies betrifft auch Fahrzeuge, die aus entgegengesetzter Richtung von der Geisecker Talstraße aus kommen. Fußgänger, Fahrradfahrer und Fahrzeuge, die aus der kleinen Seitenstraße „An den Berken“ zum Buschkamp gelangen wollen, werden dabei oftmals übersehen.

Der Vorstand der Siedlergemeinschaft hat Kontakt zur Stadt aufgenommen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Nähe der Ampelkreuzung wurde nach Prüfung auf 30 km/h reduziert. Ein Fußgängerüberweg auf der Geisecker Talstraße (in Höhe REWE) und eine 30 km/h-Asphaltmarkierung sollen in Kürze folgen. Der Siedlergemeinschaft war es bei einer Begehung mit Ordnungsamt und Polizei am 27. Juni möglich, eine Überprüfung der Ampelanlage an der Kreuzung zu erwirken. Die Überprüfung soll ergeben, ob eine Installation einer zusätzlichen Fußgängerampel möglich ist. René Hittmeyer, 1. Vorsitzender der Siedlergemeinschaft, war positiv von der schnellen Reaktion und Umsetzung überrascht und bedankte sich für die Zusammenarbeit.
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