FRAUENFORUM Unna geht mit Online-Beratung „ans Netz“

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Mit Unterstützung der ARD-Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne" baut die Frauen- und Mädchenberatungsstelle seit Jahres-
anfang ein Online-Beratungsangebot auf.

Karin Gottwald, Leiterin der Beratungsstelle, freut sich:
“Mit Beginn des neuen Schuljahres wird unsere Online-Beratung über unsere Internetseite

www.frauenforum-unna.de

erreichbar sein.
Damit können wir unser Angebot der Nachfrage entsprechend ergänzen und erweitern.
Gerade junge Frauen, die sehr geübt sind in der Nutzung von Computer, Internet und sozialen Netzwerken, wünschen sich für ihre Probleme und Fragen einen schnellen
und anonymen Zugang.
Damit ansprechen wollen wir auch bisher schwer erreichbare Zielgruppen wie z.B. Frauen und Mädchen mit eingeschränkter Mobilität, gehörlose Frauen und Mädchen, sehr isoliert lebende und von häuslicher Gewalt betroffene Frauen usw..“

Online-Beratung ist eine computergestützte Beratung über das Internet.

Der Kontakt und ‚Gespräche’ finden als E-Mail-Beratung für
einzelne Personen und als Einzel-Chat sowie Chatberatung für
eine ganze, an einem bestimmten Thema interessierte Gruppe
statt.

„Über unsere eigene Internet-Seite werden sich Frauen und Mädchen in einen be-
sonders geschützten virtuellen Beratungsraum einwählen und dort direkt mit mir als Beraterin per Mail ‚sprechen’ können,“
erklärt Melanie Windmüller.

„Voraussetzung ist, dass sie sich im Erstkontakt mit einem Benutzernamen und Passwort registrieren, um ihr ganz persönliches Online-Beratungsgespräch zu führen und dabei anonym bleiben.

Zudem ist unsere Homepage barrierefrei überarbeitet worden, damit auch Frauen und Mädchen mit Sinneseinschränkungen das Angebot nutzen können.“

Um die Online-Beratung bei den denkbaren Nutzerinnen bekannt zu machen, wird das Frauenforum in den nächsten Tagen und Wochen gezielt, beispielsweise in weiterführenden Schulen und Berufs-
kollegs, in Rathäusern, JobCentern etc., gedruckte Postkarten und Visitenkarten auslegen.

"Darauf sind kurz, überschaubar und ansprechend Informationen und Erreichbarkeits-
daten nachlesbar,“ so Geschäftsführerin Birgit Unger.

„Viele Nutzungen sind denkbar - gute Freundinnen können einander die Postkarten schicken, kleine Visitenkarten lassen sich unauffällig in die Tasche stecken.
Wir sind nun sehr gespannt auf den Start, wollen die Nutzung des Angebots statistisch begleiten und auswerten.
Weitere Mitarbeiterinnen werden im Laufe der Zeit mit entsprechender Zusatzqualifikation in diese Form der Beratung mit einsteigen.
Wir wollen das Angebot auch über den Förderzeitraum ab 2016 weiter vorhalten.“
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