Kreis Unna: ProSi wirbt für Verkehrssicherheitsarbeit

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Ein fachlich kompetentes ProSi-Team stellte, zusammen mit Polizeirätin Anja Wagner (Direktionsleiterin Verkehr/Bildmitte), dem Ersten Polizeihauptkommissar Thomas Stoltefuß (Direktion Verkehr/links im Bild) und Dezernatsleiter Dirk Wigant (Dezernat IV beim Kreis Unna/2. von rechts im Bild ) das Projekt vor und nahm Hinweise und Anregungen der Ansprechpartner aus den Kreiskommunen in Sachen „Verkehrssicherheitsarbeit mit Flüchtlingskindern“ entgegen.
ProSi, der Verein für Kriminalprävention, Jugendschutz und Verkehrssicherheitsarbeit im Kreis Unna, hatte am letzten Februartag Ansprechpartner aus den Kreiskommunen zur Vorstellung der Verkehrssicherheitsarbeit in der Flüchtlingshilfe ins Kreishaus nach Unna eingeladen. Landrat Michael Makiolla, in seiner Eigenschaft als ProSi-Vorsitzender und Hausherr im Kreishaus, sowie ProSi-Geschäftsführer Klaus Stindt - er zeichnet für das Projekt verantwortlich, erwarteten, zusammen mit einem ausgewählten Team, u. a. die ehemaligen Polizeihauptkommissare Klemens Splittgerber, Michael Schumacher und Ulrich Rentsch, sowie Horst-Rainer Siewert aus dem Beraterpool Senioren-helfen-Senioren, und Franz-Josef Knur (Moderator für Mobilitätserziehung) vorgenannte Ansprechpartner, stellten das Projekt „Verkehrssicherheitsarbeit mit Flüchtlingskindern“ vor und nahmen Fragen, Hinweise und Anregungen der eingeladenen Gäste aus den Kommunen zu Protokoll. Ebenfalls kompetente Ansprechpartner und mit im Boot saßen Polizeirätin Anja Wagner (Direktionsleiterin Verkehr), Erster Polizeihauptkommissar Thomas Stoltefuß (Direktion Verkehr), sowie Dirk Wigant (Dezernat IV beim Kreis Unna).

Begonnen bei verkehrssicheren und verkehrstüchtigen Fahrrädern zog sich der rote Faden bis hin zum Umgang damit im öffentlichen Verkehrsraum und der damit verbundenen Sicherheit, die durch Erlerntes erfahren wird, durch die Veranstaltung. Wie bei Führerscheinbewerbern –übrigens wurde der Erwerb eines Fahrradführerscheins ebenfalls mit ins Kalkül geworfen-, so sollen die Kinder in einem so genannten Schonraum geschult werden, in Gruppen von 5 bis 6 Teilnehmern. Sie sollen lernen, dass man auf ein Fahrrad von rechts aufsteigt, wie richtig angefahren wird, dass beide Hände an den Lenker gehören und wie man sich im Verkehr richtig umschaut und auch anhält – um hier nur einige wenige Beispiele zu nennen. Hier sollen geschulte Kräfte Qualität in Sachen Verkehrssicherheit die erforderliche Sicherheit vermitteln.

Das Interesse an dem Projekt war, wie schon beschrieben, groß und zwar von Werne bis hin nach Schwerte. Das ProSi-Team nahm Anregungen auf, nicht nur Flüchtlingskinder betreffend. Und, wie Projektleiter Stindt abschließend konstatierte, wird er in Kürze zu einem Workshop einladen, in dem die Anregungen und Einlassungen gebündelt in ein Konzept eingespeist werden - und zur Verwirklichung der Verkehrssicherheitsarbeit mit „nicht nur“ Flüchtlingskindern beitragen, damit hinreichend Kenntnisse zu verkehrssicherem Verhalten vermittelt werden können. Die Voraussetzungen dafür sind da – bzw. werden geschaffen. Die geschulten Kräfte sollen als Multiplikatoren Erlerntes wieder- und weitergeben.

Die Zusammenkunft im Kreishaus war eine Werbung für die Verkehrssicherheitsarbeit mit Flüchtlingskindern im Kreis Unna.
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