Jetzt wird die SPD in die Mangel genommen

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Als durch die Thüringer Landtagswahl eine mehr als dünne Mehrheit von CDU/SPD sowie aber auch LINKE/SPD angezeigt war, mag mancher über die Wähler geschimpft haben.
Es waren nun die Parteien gefragt daraus das „Richtige“ zu machen.

Wie fraglicher es zu werden schien, CDU/SPD zur Koalition zu führen, konnte den Warnungen vor der LINKEN und deren Verunglimpfungen entnommen werden.
Sondierungsgespräche gar von LINKE/SPD/Grüne mit daraus mögliche gute Stimmenmehrheit im Landtag waren vernünftig aber deren Gegnern auch ein besonderer Dorn im Auge
Statt sich rauszuhalten wurden die Sondierungsgespräche von Berlin aber auch in den Medien mit sich einmischenden Gedanken „begleitet“ bis „bombardiert“.

Doch das alles war wohl nur Vorspiel.
Nun, wo den SPD-Mitgliedern zur Abstimmung eine „Rot-Rot-Grüne“ Landesregierung empfohlen wird, werden deren Gegner aus allen Löchern kriechen, um das zu verhindern.
Dass langjährige Regierungsbeteiligung der SPD neben der CDU nichts Gutes brachte, dass kein echter Grund besteht, einen wahren Politikwechsel grundsätzlich abzulehnen, wird solange beredet, begutachtet, mit Empfehlungen niedergemacht werden , damit sich die SPD von „Rot-Rot-Grün“ verabschieden wird. Darauf werden die nun folgenden Aktivitäten hinauslaufen.

Da kann man der SPD nur eine ausreichende Standfestigkeit wünschen!
Ihre Mitglieder sollten sich vor Augen halten, dass die Sondierungsgespräche ihrer Vertreter umfassend und tief durchdrangen, was sie einbringen wollten und schließlich zu ihrer Empfehlung führte.
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Wenn die Grünen sich umgehend dahingehend äußern, dass sie knallharte Koalitionsverhandlungen führen werden und auf zwei Ministerposten bauen, ist das ohne Not ein Störfaktor, der das „Rot-Rot-Grün“ scheitern lassen und den Gegnern Wasser auf die Mühlen des Differenzenschürens geben kann.
Dass Koalitionsvereinbarungen stets hart ausgestritten werden, ist auch ohne dieses Schlachtgeschrei doch ganz normal.
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Die Wahl Bodo Ramelows (DIE LINKE) zum Ministerpräsidenten wird durch die CDU und erhoffte LINKEN-Gegner bei der/den Abstimmung/en torpediert werden.
Wird er gewählt, dann steht die LINKE im Dauerfeuer. Doch bis dahin geht noch eine Zeit hin.
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