Traglufthalle für Flüchtling kann im August bezogen werden - Kosten über 2,6 Millionen Euro

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Die auf städtischem Grundstück errichtete neue Halle
Sprockhövel: Traglufthalle | Nachdem der Untergrund des Grundstückes auf dem Burgschützengelände an der Hiddinghauser Straße in Niedersprockhövel monatelang vorbereitet wurde, konnte die Traglufthalle Anfang Juli geliefert und aufgebaut werden.

Bis Mitte August, so der Leiter der ZGS Ralph Holtze heute auf Nachfrage zum Stadtspiegel, wird die Traglufthalle eingerichtet und der Außenbereich fertiggestellt sein. Durch das neue dreiwandig moderne thermische Wandsystem soll eine starke Aufheizung der Halle im Sommer vermieden werden. Die neue Halle hat eine Grundfläche von ca. 2.500 qm.

Auch wenn die neue Halle Platz für 240 Personen bietet, richtet die Stadt Sprockhövel die Halle vorerst für bis zu 150 Personen ein.

Die Halle wird derzeit bereits von einem Sicherheitsunternehmen bewacht.

Nach endgültiger Fertigstellung Im August 2016 wird dann der Fachbereich "Soziales" entscheiden, wann welche Flüchtlinge in die neue Halle einziehen.

Zur Zeit erhält die Stadt Sprockhövel eine wöchentliche Zuweisung von ca. 20 neuen Flüchtlingen. Diese können zur Zeit noch in freie Kapazitäten in den Wohncontainern untergebracht werden.

Da Politik und Verwaltung den Sprockhövelern aber versprochen haben, die Sporthallen schnellstens wieder frei zu ziehen, erfüllt die Zentrale Gebäudebewirtschaftung (ZGS) den ihr erteilten Auftrag, die Tragflufthalle bezugsfertig zu errichten.

Damit die Flüchtlinge auch im Winter die Halle nicht verlassen müssen, werden in die Halle entsprechende Sanitär- und Duschcontainer integriert. Weiterhin werden innen Aufstellmöglichkeiten für Waschmaschinen und Trockner geschaffen.

Kosten über 2,6 Millionen Euro

Mitte Mai hatte die Stadtverwaltung bekundet, am Bau der Traglufthalle festzuhalten, andernfalls, so Beigeordneter Woldt, "hätten wir dann 500 000 Euro in eine schiefe Ebene investiert, die nicht nutzbar ist“.

Beinhaltet der Ratsbeschluß einen Kostenrahmen von ca. 2,4 Millionen, wird sich dieser, wie den Gremien von der ZGS bereits mitgeteilt, um ca. 200.000 Euro Mehrkosten für die inzwischen gekauften statt gemieteten Sanitärcontainer erhöhen. Da auch im Laufe der Bauzeit eine Stützwand erforderlich wurde, werden hier weitere Mehrkosten entstehen.

Vor dem Bezug der Halle, so Ralph Holtze im Pressegespräch, wird es an einem Samstag eine Besichtigungsmöglichkeit für Bürger und Pressevertreter in der neuen Traglufthalle geben.
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