Zwei erste Plätze für Unnaer Akkordeonisten

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Annika Schulte, Jette Wilberg, Darja Paul, Sebastian Lehn, Manuel Treder, Jasper Frehse, Tom Schneider-Pretsch (v.l.) freuten sich über ihren ersten Platz.

Sie waren von allen Akkordeongruppen beim Landesmusikfest NRW eine Ausnahme: Die beiden Akkordeon-Teams aus Königsborn trauten sich bei dem Wettbewerb als einzige ohne Dirigenten „in die Höhle des Löwen“ – und es hat sich gelohnt: Beide Teams des Akkordeonorchester Unna-Königsborn kamen in der ihrer Kategorie im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen auf Platz eins.

Insgesamt 21 Akkordeon-Orchester und Ensembles aus ganz Nordrhein-Westfalen – von Bielefeld bis Köln – traten in unterschiedlichen Leistungsstufen den musikalischen Vergleich des Deutschen Harmonica Verbandes an. Die ersten, die am frühen Morgen auf die Bühne des Festspiel-Hauses gingen, waren die sieben Nachwuchs-Akkordeonisten vom A(kko)-Team Junior. Jasper Frehse, Robert Heik, Sebastian Lehn, Darja Paul, Tom Schneider-Pretsch, Annika Schulte, Manuel Treder und Jette Wilberg spielten ein ganz neu einstudiertes Stück und ein wenig Lampenfieber machte sich breit. Mit dem Stück „Silence“ von Janusz Wojatowicz stimmten sie dennoch sehr stimmungsvoll auf das Landesmusikfest ein und kamen bei den Amateuren der Elementarstufe auf Platz eins. Die Freude über den ersten gewonnen Pokal der Joungstars des Akkordeon-Orchesters Unna-Königsborn war groß.

Nur wenig später präsentierten sich auch die Jugendlichen des Akkordeon-Orchesters Unna- Königsborn der strengen Jury, in der auch ein bekannter Akkordeon-Komponist saß. „Da waren wir schon ganz schön aufgeregt, als wir die Jurymitglieder gesehen haben“, gaben Leia Betting, Robert Heik, Christoph Klüver, Luisa Langer, Jan Störmer und Jule Wilberg nach dem großen Auftritt zu. Sie hatten sich von ihrem Orchester-Leiter Ruslan Maximovski gewünscht, mit der Komposition, „The Heart“, von Janusz Wojtarowicz, in die kommenden Wettbewerbe zu gehen. Das Sextett hat das emotionsgeladene Stück erst vor kurzem in ihr Repertoire aufgenommen und so war es in Recklinghausen eine spannende Premiere. Umso überraschter waren die sechs Jugendlichen vom A(kko)-Team, dass sie bereits nach so kurzer Vorbereitungszeit ein „Ausgezeichnet“ von der Jury für ihren Auftritt bekamen. Bei den Amateuren belegten sie in der Mittelstufe den ersten Platz.

Ruslan Maximovski war zufrieden mit seinen beiden Ensembles: „Der Wettbewerb hat gezeigt, dass wir für unser großes Ziel auf einem guten Weg sind.“ Und dieses große Ziel ist das World Music Festival im nächsten Jahr in Innsbruck, das unter Akkordeon-Insidern als inoffizielle Weltmeisterschaft gilt. „Bis dahin werde ich beiden Gruppen noch den Feinschliff für die Wettbewerbsstücke geben“, sagt Ruslan Maximovski. In den nächsten Monaten werden daher ganz sicher noch sehr, sehr häufig die Stücke „Silence“ und „The Heart“ aus dem Probenraum zu hören sein. Eine musikalische Kostprobe der neuen Stücke gibt es übrigens am 7. November beim alljährlichen Benefizkonzert in der Harkortschule.
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