Gehirntumor: Unnaerin möchte Schulfreundin in Kasachstan helfen

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Jana Kozak mit ihrem Sohn. (Foto: privat)
 
Julia Lauk möchte ihrer Schulfreundin helfen.

Es begann eigentlich harmlos, doch als die Kopfschmerzen immer häufiger und immer stärker wurden, ging Jana Kozak doch zum Arzt. Diagnose: Glioblastom, ein bösartiger Hirntumor. Das größte Problem: Jana Kozak lebt in Kasachstan, wo eine gute medizinische Versorgung kaum möglich ist. Schulfreundin Julia Lauk, die in Unna lebt, möchte helfen.

Denn es gibt in Kasachstan kein reglementiertes Krankensystem wie bei uns. „Es muss alles selbst bezahlt werden, vom ersten Arztgespräch über Medikamente bis hin zu Operationen“, berichtet Julia Lauk, die seit 2001 in Unna lebt.

Bis 1998 waren Jana und Julia zusammen zur Schule gegangen, hatten gemeinsam ihren Abschluss gemacht. „Danach haben wir uns auch mit der Klasse immer noch weiter getroffen und selbst seit ich in Deutschland lebe, haben wir alle engen Kontakt gehalten, haben sogar eine eigene WhatsApp-Gruppe“, lacht Julia Lauk.

Jana kann nicht mehr arbeiten gehen


Umso betroffener macht es die junge Frau, die in Unna als Erzieherin arbeitet, dass sie ihre Freundin nicht direkt unterstüzten kann. „Jana kann mittlerweile nicht mehr arbeiten gehen, sie ist alleinerziehend und ihre Mutter hat die Versorgung der kleinen Familie übernommen“, berichtet sie. Unterstützt wird sie zudem von den ehemaligen Klassenkameraden.

„Nach der Diagnose hat man sie zur Behandlung nach China geschickt“, erzählt Julia Lauk. Dort hat man den Tumor, der besonders tückisch ist, mit einem Laser verkleinert. „Aber diese Art von Tumoren fangen immer wieder an zu wachsen, wenn sie nicht richtig entfernt werden - zumal er bei Jana sehr tief im Gehirn sitzt und damit schlecht erreichbar ist“, berichtet die Unnaerin. Immerhin verschaffte die Laserbehandlung Jana zwei beschwerdefreie Jahre. „Doch jetzt gibt es das Behandlungszentrum in China nicht mehr, außerdem sind auch die finanziellen Reserven der Familie aufgebraucht, Haus und Auto sind bereits verkauft und die drei leben in einer 1-Zimmer-Wohnung“, schildert Julia.

Inzwischen leidet Jana nicht nur an starken Kopfschmerzen, sie ist auch zeitweise blind oder hat kein Gefühl mehr in der Zunge. Ihren Beruf als Buchhalterin kann sie nicht mehr ausüben. „Und als ich zuletzt mit ihr telefoniert habe, konnte sie sich an unser Gespärch davor nicht mehr erinnern. Ob das auch mit dem Tumor zusammenhängt?“, macht sich Julia große Sorgen um ihre Freundin.

Statt hilflos abzuwarten, möchte Julia Lauk helfen und machte sich auf die Suche nach einer Behandlungsmöglichkeit in Deutschland. „In München habe ich tatsächlich einen Spezialisten gefunden, der Jana helfen möchte“, erzählt sie. Der Arzt möchte aber zunächst einmal eine Biopsie machen, also Gewebe aus dem Tumor entnehmen, um festzustellen, ob es sich wirklich um ein Glioblastom handelt. Danach kann der Tumor mit modernsten Bestrahlungmethoden und Chemotherapie zum Schrumpfen gebracht werden.

Was den Arzt stutzig macht: Die Überlebensrate bei einem Glioblastom ist quasi null, da der Tumor schnell wächst und nach wenigen Wochen oder maximal Monaten zum Tod führt, nur in wenigen Ausnahmefällen lebten Patienten länger als ein Jahr damit. „Und Jana lebt schon seit sechs Jahren damit, daher möchte der Arzt die Diagnose nochmal kontrollieren“, erklärt Julia. In Kasachstan hatte man Julia von einer erneuten Biopsie abgeraten, mit den dortigen Methoden sei das Risiko zu groß.

„Wenn Jana nicht schnell geholfen wird, ist es zu spät.“


Doch auch eine Biospie kostet natürlich viel Geld, „die Klinik hat von Kosten zwischen 20- und 30.000 Euro gesprochen“, so Julia Lauk.
Undenkbar, dass ihre Freundin so viel Geld zusammenbekommt. „Deshalb möchte ich jetzt hier eine Spendenaktion beginnen. Bitte helfen sie Julia und machen sie eine Behandlung in Deutschland möglich!“, bittet Julia Lauk.
Sie hat inzwischen ein Spendenkonto eingerichtet und hofft auf die Hilfsbereitschaft der Unnaer. „Denn wenn Jana nicht schnell geholfen wird, ist es zu spät!“

Spendenkonto:


Volksbank Unna, IBAN DE144 41600 146 407 107 840, Verwendungszweck: Spende.

Wer sich direkt mit Julia Lauk in Verbindung setzen möchte: Tel. 0176/80 34 71 00.
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