Hoher Besuch für Unnas Soldaten

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Der Bundesminister der Verteidigung im Gespräch mit einem Instandsetzungssoldaten . (Foto: Roche/BW)
Unna: Glückaufkaserne |

Am Dienstag, 10. September, besuchte Bundesverteidigungsminister Lothar de Maizière die Glückaufkaserne an der Kamener Straße.

Die Kaserne leidet seit Jahren unter Schließungerüchten und so hatte man sich vom obersten Soldaten eine klare Aussage für oder gegen Unna erhofft. Lothar de Maizière: "Am Standort Unna werden rund 670 Soldaten einen Dienstposten finden. In Unna haben wir eine ordentliche Infrastruktur. In der Zukunft haben wir Investitionen von rund acht Millionen Euro geplant. Am Standort Unna werden wir festhalten", so der Minister. Auch die sehr gute Personallage beeindruckte de Maizière."Hier ist es anders, wir haben mehr Soldaten als Dienstposten am Standort".

Im Verlauf seines Besuchs nahm sich de Maizière viel Zeit für die Soldaten und verschaffte sich einen genauen Überblick über die Tätigkeiten in der Unnaer Kaserne.

Das Bataillon bereitet sich auf zwei Auslandseinsätze vor. Im ersten Halbjahr 2014 werden Soldaten für das „Operational Reserve Force“-Bataillon (ORF-Btl) im Kosovo, sowie logistische Fachkräfte für den Afghanistaneinsatz gestellt.

Die Hauptaufgabe des Bataillons liegt in der "Gewährleistung der durchgängigen Einsatzunterstützung", in der Bereitstellung von Verbrauchsgütern sowie in der Rückführung und dem Abschub von beschädigtem Material. Auch nach der Neuausrichtung wird sich das Aufgabenspektrum des Bataillons nicht grundlegend ändern.

Der Kommandeur des Logistikbataillons Oberstleutnant Frank Klaumann begrüßte den Minister. Im Anschluss informierte er über den aktuellen Stand des Bataillons. Schwerpunkt waren der derzeitigen Ausbildungsstand der Soldaten im Hinblick auf den Auslandseinsatz, aber auch der Zustand der Infrastruktur am Standort Unna.

Nachschub rollt

Als Besucherprogramm des Ministers wurden Ausbildungsabschnitte zum Thema Instandsetzung, Nachschub und Ladungssicherung vermittelt. Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Vielfältigkeit der Aufgaben des Bataillons und dem handwerklichem Geschick der Soldaten. Im persönlichen Gespräch mit Hauptfeldwebel Mike Pyta, Gruppenführer im Instandsetzungszug, informiert sich der Minister über den Ausbildungsstand und Ausbildungsablauf der Soldaten. Auch über Zukunftsperspektiven sprach der Minister offen mit den Soldaten.
Auch eine Schülerin der Gesamtschule Kamen wurde vom Ministerbesuch überrascht. Die Schülerin der 11. Klasse lernt im Rahmen eines Schulpraktikums die Bundeswehr näher kennen. Während ihres einwöchigen Praktikums lernt sie, was es heißt, Logistiksoldat zu sein.
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