Zwei auf einen Streich: Neue Chefärzte für das Klinikum

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Chefarzt der Zentralen Notaufnahme Dr. Ingo Wallert, Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse und Dr. Dr. Jorge Terzis, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie (von links).
 

Leistungsspektrum wird ausgebaut: Wirbelsäulenchirurgie neu im HELIOS Klinikum Niederberg


Das HELIOS Klinikum Niederberg stellt zwei neue Chefärzte ein und eröffnet eine Klinik für Wirbelsäulenchirurgie. „Damit wird die Patientenversorgung, besonders in Notfallsituationen, für die ganze Region deutlich verbessert“, so Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse.

Mit einem Trommelwirbel startet das HELIOS Klinikum Niederberg in seine Zukunft hier in Velbert. Wenige Monate nachdem die HELIOS Kliniken das ehemals kommunale Krankenhaus übernommen haben, stehen einschneidende Neuerungen auf dem Programm und damit bereits erste, für Patienten spürbare, positive Veränderungen. Mit der Einstellung von Dr. Dr. Jorge Terzis als Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie und mit dem neuen Chefarzt der Zentralen Notaufnahme Dr. Ingo Wallert werde die Versorgung von Notfallpatienten deutlich verbessert – insbesondere mit Blick auf Schlaganfallpatienten und Patienten mit schwersten Kopf- und Rückenverletzungen, so Niklas Cruse. „Der große Vorteil daran ist, dass niemand mehr notfallmäßig in umliegende Krankenhäuser verlegt werden muss, denn das birgt Risiken. Die Beiden sind ein perfektes Duo für die Behandlung von Schwerstverletzten. Bei schlimmen Verkehrsunfällen sorgen die neuen Chefärzte für eine ausgezeichnete Versorgung.“

Beide Ärzte seien überregional anerkannte Spezialisten mit beeindruckenden Lebensläufen und dementsprechend großer Erfahrung. Ingo Wallert ist Notarzt und Kardiologe, Jorge Terzis ist auf die Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie sowie die Kinderneurochirurgie spezialisiert.

"Wir müssen integrativ denken.“


„In der neuen Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie bieten wir unseren Patienten eine fachübergreifende gemeinsame Behandlung durch ein Team von Neurochirurgen, Unfallchirurgen, Orthopäden, Schmerztherapeuten und Physiotherapeuten an. So fließen die Erkenntnisse und die Erfahrung aus allen Fachgebieten zusammen“, erklärt Terzis, der bereits als Chefarzt am HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal tätig ist und für die fachliche Vernetzung eine entscheidende Rolle spielt. „Nur ein sehr gut aufeinander abgestimmtes Team aus Spezialisten mit unterschiedlicher Fachkompetenz erreicht optimale Ergebnisse. Es ist nicht gut, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht. Wir müssen integrativ denken.“ Auch heute noch werde in Deutschland viel zu viel operiert. Terzis: „Ich bin Anhänger der konservativen Medizin. Nur zwei Prozent meiner Patienten werden operiert.“ Daher werden in der neuen Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie überwiegend nicht-operative Behandlungstechniken angeboten und erst wenn diese nicht erfolgreich sind, kann vor Ort eine Operation mit modernsten Techniken durchgeführt werden.

"In unserem Haus gibt es keinen Bonus für eine Operation.“


Dieser Ansatz ist auch Geschäftsführer Cruse sehr wichtig und er betont: „Wir sind auf Qualität ausgelegt. In unserem Haus gibt es keinen Bonus für eine Operation.“

Als klinisch tätiger Kardiologe und Intensivmediziner sowie Notarzt, weiß auch Ingo Wallert, wie wichtig ein gutes Netzwerk ist. „Eine Zentrale Notaufnahme ist die Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung und ist die Visitenkarte des Hauses. Wir werden daher hier weiterhin Abläufe zum Wohl der Patienten optimieren.“ Die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachabteilungen des Hauses und mit den Rettungsdiensten sei daher ein wichtiges Anliegen für ihn.
Und diese Abläufe sind dem 41-jährigen Familienvater mehr als vertraut, hat er doch während des Studiums knapp zehn Jahre für die Feuerwehr und den Rettungsdienst als Rettungsassistent hier im Kreis gearbeitet und ist zeitweise immer noch als Notarzt im Kreisgebiet tätig. „Mit zwei weiteren Ärzten ist mein Team gut aufgestellt. Die Menschen befinden sich in der Regel in einer Ausnahmesituation, wenn sie in die Notaufnahme kommen. Auf diesen schwierigen Moment sind wir bestens vorbereitet.“
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