Viel los beim ersten "Heljens-Cup"

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Die Siegermannschaft.
TSG veranstaltet zum ersten Mal Hobby-Hallen-Fußballturnier


Schon im Laufe des Vormittags wurden die Parkplätze rund um die Sporthalle des Immanuel-Kant-Gymnasiums (IKG) knapp. Die Türkische-Sportgemeinschaft Heiligenhaus(TSG) hatte die Fußballwelt der Region zum ersten „Heljens-Cup“ eingeladen. Sage und schreibe 20 Betriebsmannschaften kamen der Einladung des ersten Vorsitzenden Anil Celik und seinem Orga-Team nach. „Das war ein toller Erfolg. Wir haben erst Mitte Januar mit der Planung des Turniers begonnen. Drei Tage später hatten wir eine Halle und alles fix, nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Heiligenhaus“ so Celik, der gemeinsam mit Geschäftsführer Murat Yildirim und Salih Kamber die Veranstaltung stemmte. „Natürlich haben uns noch ganz viele andere Menschen bei der Umsetzung des Turniers geholfen. Dafür möchte ich mich bedanken.“ Besonders glücklich war der Ausrichter über die Tatsache, dass alle 20 gemeldeten Betriebs-Mannschaften, darunter fünf türkische und 15 deutsche Unternehmen, um 9 Uhr tatsächlich am Start waren und selbst nach den Gruppenspielen blieben und sich die Finals um 18 Uhr ansahen. Da standen sich dann die Mannschaft von aTK Autoteile-Koyoncu aus Velbert und die Mannschaft der Dreams-Shisha-Bar aus Heiligenhaus gegenüber. Am Ende hatten die Velberter die Nase vorn und konnten den riesigen Wanderpokal stolz entgegennehmen. Doch trotz der gelungenen Turnierdurchführung plagen den Verein Zukunftssorgen. Im vergangenen Jahr änderte der Verein seinen Namen von „Trabzon-Sport-Kultur-Verein Wuppertal-Heiligenhaus“ in „Türkische-Sport-Gemeinschaft Heiligenhaus“. Doch der Verein musste kurz darauf seine komplette Jugendabteilung auflösen, insgesamt neun Mannschaften, darunter eine Mädchenmannschaft. Der Grund: Auf dem Fußballplatz „Am Sportfeld“ gibt es keine freien Kapazitäten mehr, so dass der Verein nicht weiß wo er trainieren soll. „Von den ehemals 200 Mitgliedern sind noch 60 übrig geblieben. Wir haben gerade noch zwei Seniorenmannschaften. Wir brauchen dringend einen Sportplatz, denn gerade die Jugend braucht die soziale Anbindung im Sport.“ Jetzt hoffen alle auf die Unterstützung der Stadt, denn: „Mit dem Turnier haben wir gezeigt, dass wir was bewegen können. Wir kommen alle aus Heiligenhaus und möchten uns in die Heiligenhauser Sportlandschaft einbinden.“
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