Jahreshauptversammlung des SV Union Velbert 2011 e. V.

Anzeige
Velbert. Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Dielschneider begrüßte die Anwesenden. Leider waren nur 35 von gut 900 Mitgliedern erschienen. Hauptgeschäftsführer Dieter Blobel gab den Bericht des Hauptvorstands. Leider sind auch beim SV Union Velbert die Mitgliederzahlen stark rückläufig. Zum Ende des Jahres 2015 zählte der SVU noch 919 Mitglieder. Gegenüber den Zahlen mit Beginn der Fusion im Jahr 2011 bedeutet dies einen Rückgang um ca. 25%. Allein in 2015 ging die Mitgliederzahl um ca. 10% zurück. Dies spiegelt sich auch im Kassenbericht wieder, da 10% weniger Mitglieder auch 10% weniger Beitragseinahmen bedeuten. Hinzu kommen wegbrechende Sponsorengelder, so dass zwar die Bilanz für 2015 noch einen leichten Überschuss ausweist, für die Zukunft aber sinkende Einnahmen steigenden Ausgaben gegenüber stehen.

Zu den bereits seit Jahren steigenden Sportstättennutzungsgebühren, sollen zukünftig noch Mietzahlungen für Vereinsheime und weitere genutzte Räume kommen. Die Zuschüsse der Stadt für die Pflege und den Unterhalt der Sportanlagen in Tönisheide und am Waldschlösschen reichen schon lange nicht mehr aus, um die anfallenden Kosten zu decken. Es wird mittlerweile ernsthaft darüber nachgedacht, die Pflege und den Unterhalt an die Stadt Velbert zurück zu geben. Den Berichten der einzelnen Abteilungen konnte man entnehmen, dass es z. B. beim Tischtennis weiterhin sehr erfolgreich gearbeitet wird. Sowohl die erste, wie auch die zweite und dritte Mannschaft stehen in ihren ganz oben und spielen um die Aufstiege in die nächsthöheren Klassen. Selbst bei Erringung der Meisterschaft in der Regionalliga, ist der Aufstieg in die 3. Bundesliga noch nicht beschlossene Sache. Besonders erfreulich ist jedoch, dass es auch im Jugendbereich wieder stark aufwärts geht.

Gymnastik-Frauen- und Männergruppen werden nach wie vor gut angenommen und bieten dank guter Übungsleiterinnen das perfekte Programm für Fitness und Gesundheit. Ebenfalls gut angenommen werden auch die Eltern & Kind Gruppen für Kinder ab 1 Jahr. Dort wird den Kleinen Sport in spielerischer Form vermittelt. Dieter Scholten berichtete durchweg positiv über die Aktivitäten der Wander- und Reisegruppen, über die Vereinszeitung „Union-Echo“, sowie über diverse Aktivitäten in und um den Verein herum, wie z. B. die Marktaktionen jeweils zu Weihnachten und Ostern.

Der Bericht zur Fußballjugend fiel nicht ganz so positiv aus. Es gibt zwar z. Zt. immer noch 15 spielende Jugendmannschaften, darunter 2 Mädchenmannschaften. Die D- bis A-Jugend-mannschaften sind in den Kreisleistungsklassen vertreten. Leider gab es aber im abgelaufenen Berichtsjahr einige Differenzen. So mussten wegen Problemen mit den Trainern die C2 und auch die B2 – Jugend vom Spielbetrieb zurückgezogen werden.

Mit der D1 Jugendmannschaft, bis dahin eine unserer besten Jugendmannschaften, wechselte mitten in der Saison eine komplette Jugendmannschaft zum Nachbarverein SC Velbert. Dieter Blobel klärte im Bericht des Hauptvorstands die anwesenden Mitglieder über die Zusammenhänge und die Art und Weise auf, wie dieser Wechsel zustande kam. Er verwahrte sich gegen immer noch kursierende Meinungen, dass der Vorstand des SV Union die gewechselten Kinder gesperrt habe und ihnen somit das Fußballspielen verbieten wolle. Hier wird immer noch von einigen Beteiligten Ursache und Wirkung verwechselt. Beide Trainer der Mannschaft wollten mit ihren Kindern zum SC Velbert wechseln und daraus ist dann der Wechsel einer ganzen Mannschaft, mitten in der Saison geworden.

Nachdem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet und es folgten die Ergänzungswahlen zum Hauptvorstand. Schatzmeister Eckhard von Zabiensky wurde von der Versammlung einstimmig wiedergewählt. Das bisherige Vorstandsmitglied Ludwig Laufenberg hatte bereits im Vorjahr erklärt, für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Da aus der Versammlung heraus keine Bereitschaft zur Übernahme dieser Funktion zu erkennen war, blieb dieser Vorstandsposten unbesetzt.

Wie bereits im Bericht des Hauptvorstands erwähnt, bat Dieter Blobel um mehr ehrenamtliche Mitarbeit im Verein. Da in den nächsten Jahren einige Vorstandsmitglieder auch aus Altersgründen ausscheiden werden, sei es dringend notwendig, dass vor allen Dingen auch jüngere Mitglieder bereit zur Mitarbeit sind. Die Alternative, hauptamtliche Mitarbeiter, wird nur möglich sein, wenn man dafür die finanziellen Voraussetzungen schafft, d. h. höhere Mitgliedsbeiträge oder Zusammenschlüsse zu noch größeren Vereinen.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.