Sturmtief Niklas sorgte für kuriosen Einsatz bei der Feuerwehr Heiligenhaus

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Am heutigen Dienstag sorgte das Sturmtief "Niklas"
für einen kuriosen Einsatz im Ortsteil Hofermühle: Der Wind wehte ein
großes Trampolin in einen Gartenzaun, von dort drohte es auf die
Straße zu stürzen. In den Morgenstunden fuhr die Feuerwehr zu einer
automatischen Brandmeldung und mehreren Sturmschäden - tätig werden
musste sie hierbei nicht.

Um 06:45 Uhr war die Nacht für die ehrenamtlichen Kräfte der
Feuerwehr vorbei: Sie halfen dem Rettungsdienst dabei, eine Person
aus ihrer Wohnung in den Rettungswagen zu tragen.

Um 09:15 Uhr alarmierte die Leitstelle zu einer automatischen
Brandmeldung in das Gewerbegebiet Hetterscheidt-Nord, mehrere
Fahrzeuge rückten an die Dieselstraße aus. Das betreffende
Firmengebäude wurde durch die Feuerwehr kontrolliert, ein Feuer wurde
zum Glück nicht gefunden. Nach wenigen Minuten war der Einsatz wieder
beendet.


Bis zirka 14:00 Uhr wurde die Feuerwehr zu mehreren Einsatzstellen
geschickt, die alle durch das anhaltende Sturmtief verursacht wurden.
Unter anderem erkundeten die Einsatzkräfte Bäume an der Ratinger
Straße, Am Weinberg, Südring und Velberter Straße. An allen Orten
musste die Feuerwehr nicht (mehr) tätig werden, da keine unmittelbare
Gefahr bestand und die Gefahr durch den Grundstückseigentümer
beseitigt werden konnte.


Den kuriosesten Einsatz fuhr die Feuerwehr um 16:12 Uhr: Die
Leitstelle alarmierte mit dem Stichwort "Sturmschaden" an die
Ratinger Straße / Ortsausgang Hofermühle - der Grund: Ein fliegendes
Trampolin. Das Sportgerät mit einem Durchmesser von zirka 2,5 Metern
und einer Gestellhöhe von rund 2 Metern wurde vom Wind einige Meter
vom Grundstück geweht und landete schließlich im Gartenzaun. Von dort
aus drohte es auf die Ratinger Straße zu stürzen. Die Einsatzkräfte
zogen das Trampolin mit einem Einreißhaken und Manneskraft zurück auf
das Grundstück und sicherten das Gerät gegen einen erneuten Abflug.
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