Christopher Mies ist Zweiter bei Blancpain Series

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(Foto: Fotos: PR)
 
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Das letzte Rennwochenende auf der europäischen GT3-Bühne beendete der Heiligenhauser Christopher Mies am Ende mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Beim Saisonfinale der Blancpain Sprint Series (BSS) in Zandvoort (NL) freute sich der Audi-Pilot mit seiner Einsatzmannschaft WRT über den BSS-Teamtitel. Mit Platz zwei schrammte Mies nur knapp am Triumph vorbei. Um die Titelchancen für die Team-, aber auch für die Fahrerwertung zu erhöhen, wechselte Mies nach der Verletzung von Laurens Vanthoor in das Auto von Tabellenführer Robin Frijns. „Es gibt nur ein Ziel: die Mannschaftswertung für uns und den Fahrertitel für Robin“, formulierte der Audi-Pilot vor dem großen Saisonfinale seinen Anspruch in der hart umkämpfen Sprint-Serie. Bereits im ersten Zeittraining ließ der Rennfahrer aus Heiligenhaus seinen Worten Taten folgen und fuhr im Audi R8 LMS ultra die schnellste Rundenzeit. Auch beim zweiten und dritten Zeittraining demonstrierte das Fahrer-Duo mit P2 Stärke. Einzig das Pech nach einem Zusammenstoß im Qualifikationsrennen bremste die Erwartungen der Audi-Piloten ein. „Nach einem unglücklichen Kontakt zwischen Robin und Norbert Siedler im Ferrari mussten wir dem Feld hinterherfahren. Von P2 ging es für uns in nur 500 Metern auf den letzten Platz“, sagte Mies, der sich durch die nun schwierigere Ausgangsposition für das Hauptrennen aber nicht aus der Ruhe bringen ließ.
Von Position 14 startete Mies das letzte BSS-Rennen 2015. Nach einem Unfall gleich in der ersten Kurve musste der Pilot vom Belgian Audi Club Team WRT seinen R8 LMS ultra mit viel Geschick durch das Gemenge querstehender GT3-Rennwagen manövrieren. Mit einer fahrerischen Glanzleistung machte er zehn Plätze gut und versuchte von Rang vier, alles möglich zu machen, um auf den in Führung liegenden Bentley mit der Startnummer 84 aufzuschließen.
„Die Rechnung war einfach: Siegt Bentley, gewinnen sie die Fahrerwertung. Triumphieren wir – dann sind wir am Ende die Glücklicheren“, sagte Mies, der noch einmal alles an Leistung aus seinem Dienstwagen herausholte. Auf P2 liegend, übergab er in Runde 15 das Steuer an Teamkollege Frijns. Der Niederländer jagte in den letzten 30 Minuten dem #84 Bentley von Maximilian Buhk hinterher und kam fast bis an den Heckspoiler des britischen GT3-Renners heran. Jedoch: Am Ende ließ sich der Sieg der Briten nicht verhindern. Mies: „Wir haben alles gegeben. Für Robin hat es leider nicht ganz gereicht.“ Mit dem Ergebnis von Zandvoort beendet Mies die diesjährige BSS-Saison auf versöhnliche Art und Weise. Bei anspruchsvollen Wochenenden punktete der 25-Jährige in fünf von sieben Läufen und trug so Anteil am Gewinn der Teamwertung. Einen ganz großen Triumph kann der Heiligenhauser in dieser Saison noch erreichen: Beim Saisonfinale der Australischen GT-Meisterschaft auf dem Highlands Motorsport Park in Neuseeland vom 13. bis 15. November greift Mies nach dem Titel. In der Fahrerwertung verbucht der 25-Jährige als Spitzenreiter einen komfortablen Vorsprung von 65 Punkten.
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