Guido Meyer fuhr als Solofahrer beim 24 Stunden Rennen in Duisburg

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Unter dem Motto "keine Gnade für die Wade“ kämpfte sich der Nevigeser Guido Meyer vom Team Wadenkrampf nun schon zum dritten Mal als Solofahrer durch das 24-Stunden-Mountainbike-Rennen im Landschaftspark Duisburg Nord und fuhr einen fünften Platz ein.

Neviges. Das Rennen feierte dieses Jahr zehnjähriges Bestehen und erfreut sich bei Mountainbikern immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, immerhin bietet das alte Stahlwerk eine einmalige Kulisse.
Der anspruchsvolle Rundkurs führte die 35 Solofahrer der Master Class, in der auch Guido Meyer startete, acht Kilometer mitten durch ein Industriedenkmal des Ruhrgebiets und verläuft – teilweise in fünf Metern Höhe – zwischen alten Hochöfen hindurch über stillgelegte Halden.
Und genau das macht neben der sportlichen Herausforderung den Reiz für den 45-Jährigen aus. Nachdem er 2010 zum ersten Mal als Fahrer in einem Achter-Team mit von der Partie war, kam ihm der Gedanke „da geht noch mehr!“ und nach einer intensiven Vorbereitungszeit stellte er sich 2013 erstmalig der Herausforderung als Einzelfahrer.
„Man braucht schon einen gewissen sportlichen Ehrgeiz und eine gute Portion Durchhaltevermögen, um sich Runde um Runde über die Rennstrecke zu quälen“, so Meyer.
Insgesamt 53 Runden mit jeweils 8,5 Kilometern legte der Sportler in den 24 Stunden zurück. „Die Beine werden irgendwann schwer, die Muskeln fangen an zu schmerzen und ich glaube, es gibt keinen Fahrer, der sich nicht irgendwann mitten in der Nacht fragte, warum er sich so etwas eigentlich freiwillig antut“, schmunzelt Meyer. „Aber der Spaß und vor allem der Stolz auf die eigene Leistung wiegen das schnell wieder auf!“
Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass Guido Meyer auch in diesem Jahr wieder extrem motiviert und unterstützt durch ein engagiertes Helferteam aus Familie und Freunden mit seiner Frau Susanne Tigges-Meyer, seiner Tochter Jacqueline und Schwester Konni die 24 Stunden von Duisburg erfolgreich hinter sich brachte.
Ob er auch im nächsten Jahr wieder an den Start gehe? „Na klar – immerhin sind es ja noch ein paar Plätze, die ich mir bis zum Treppchen erkämpfen muss“, sagt der Nevigeser.
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