Heimspiel gegen den LTV

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„Jetzt gilt´s auch mal etwas zählbares in den Händen zu halten,“ muss die Überschrift für die erste Mannschaft der HSG am zweiten Heimspieltag lauten. Nachdem sich die Mannschaft in den ersten drei Spielen Schritt für Schritt gesteigert hat, in den Spielen gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel aber noch keine Punkte einfahren konnte, sollen noch vor den Herbstferien die ersten Zähler auf der Habenseite gutgeschrieben werden.

Das Spiel gegen den Heimatverein des Neutrainers der HSG, Karsten Buchholz, wird jedoch mit Sicherheit kein Selbstläufer. Zu unberechenbar erscheinen hier die Ergebnisse der Langerfelder aus den ersten Spielen. Erst ein Sieg gegen ersatzgeschwächte Solinger, dann die Niederlage gegen den Wuppertaler Lokalrivalen aus Cronenberg und nun erneut ein Sieg gegen die hoch einzuschätzende Mannschaft von Aufderhöhe. Irgendwie scheint der LTV eine Wundertüte zu sein. Mit dem namhaften Neuzugang Kim Neuenhofen, der Bundesligaerfahrung in die Mannschaft brachte und dem gewohnt starken Malte Pauls, der beim LTV das Gegenstück zu Marc Pagalies auf Seiten der HSG bildet, sind einige Stärken des Gegners im Vorfeld bekannt.

Doch auch die Adler haben spätestens im Spiel beim Aufstiegskandidaten Unitas Haan gezeigt, dass sie konkurrenzfähig sind. Sehr unglücklich musste sich der Verbandsligaaufsteiger trotz dezimierten Kaders dort mit nur zwei Toren geschlagen geben, nachdem man beinahe im gesamten Spiel die Führung inne hatte. Die verletzungsbedingt fehlenden Spieler Alexander Hahne, Sascha Wichelhaus und Bernd Wille werden hoffentlich in dieser Woche ins Training zurück kommen können. Gegen den LTV bedeutet das dann erstmals in dieser Saison, aus dem Vollen schöpfen zu können und sogar zwei Spieler aus dem Kader streichen zu müssen. Der Mannschaft wäre es auf jeden Fall zu gönnen, dass sie nach den gezeigten Leistungen nun auch einmal den verdienten Lohn einfahren kann und nicht ohne Punkt als Tabellenletzter in die dreiwöchige Herbstpause gehen müsste.

Da zu erwarten ist, dass die Gäste mit zahlreichem Anhang die Reise ins Sportzentrum Velbert antreten werden, hoffen die Verantwortlichen der HSG natürlich auch auf zahlreiche Unterstützung aus dem eigenen Fanlager. Aufgrund der schwierigen Akustik der Velberter Heimspielstätte ist es eh schon schwierig, dass der Funke von der Tribüne auf die Mannschaft überspringen kann. Schlimmer wäre es aber noch, wenn bei den Ausgangsvoraussetzungen die Gäste die Vorherrschaft auf den Rängen bekämen. Sicher ist, dass die Mannschaft alles geben wird, um die Zuschauer, die am Samstagabend um 18.00 Uhr den Weg ins Sportzentrum finden, mit einer guten Leistung und hoffentlich auch den ersten Punkten zu belohnen.

In diesem Sinne: „Bis Samstag - jetzt gilt´s!“
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