PSV Herren beenden die Winterhallenrunde auf gewohntem Platz

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Wuppertal: Sport-Park Vohwinkel |

Vor der Freude über einen starken zweiten Platz stand aber noch ein letztes Match.

Zum letzten Spiel der Saison empfing man den hoffnungsvollen Nachwuchs von Grün Weiß Langenfeld, die nominell vierte Herrenmannschaft. Schon am Altersunterschied war klar, dass die Postler dieses mal nicht über Kondition sondern über Taktik und Erfahrung spielen mussten.

Christian Zurek demonstrierte diesen Plan als Erster.

Mit 6:0 6:0 gewann er an Position 2 sein vorerst letztes Spiel in der offenen Klasse eindrucksvoll. Mit der Statistik der letzten Saisons im Blick, die letzte und auch in diesem Jahr einzige Niederlage musste er 2014 gegen den mittlerweile in der Bezirksliga erfolgreichen Tom Tilger des NBV hinnehmen, scheint es kaum vorstellbar, dass er tatsächlich sofort in die Altersklasse 40+ wechselt.
Stefan Ruppert tat es seinem Mannschaftskollegen gleich.
Er holte an Position eins ebenfalls überlegen ein 6:0/6:1. Der Sportwart des PSV zeigte wieder warum man froh ist, dass wenigstens er der ersten Mannschaft noch etwas erhalten bleibt.
Nur Martin Brings musste es im Einzel doch über die Kondition versuchen und scheiterte denkbar tragisch. Nach einem hart umkämpften 4:6 im ersten Satz kam er im zweiten Satz bis 5:3 an den Satzgewinn. Statt den Satz aber abzuschließen und nach nun mehr als 2 Stunden Spielzeit in den Match-Tiebreak zu gehen, musste er den Rest des Matches wegen muskulärer Probleme abschenken.
Da die ersten beiden Positionen für ihre Spiele genau so lange gebraucht hatten wie ihr Mitspieler an Position vier gab es für das letzte Spiel zumindest nicht zu wenige Zuschauer. Selbst der jüngste der PSVler musste sich einem Jahrzehnt Altersunterschied stellen. Der an drei gesetzte Mannschaftsführer Oliver Müller ließ zwar im ersten Satz noch ein paar Punkte liegen, siegte im Endeffekt aber auch ungefährdet und schnell mit 6:4/6:1.

Damit fehlte zum endgültigen Matchgewinn nur noch ein einzelner Sieg im Doppel.

Wie erwartet fuhr das Duo Ruppert/Zurek diesen zügig ein. Trotzdem kam es für die Postler nicht in Frage ein Spiel zu verschenken und so trat das Duo Müller/Brings ebenfalls an. Geschwächt durch die Verletzung der Nummer Vier ergab sich ein ausgewogenes Spiel, an dessen Ende mit 7:6 und 6:3 letztendlich noch einmal ein Sieg der Erfahrung stand.

Schlussendlich ist der PSV wieder dort gelandet wo man schon die letzten beiden Saisons stand: Auf Platz 2. "Wir sind halt der BVB des Amateurtennis." war daraufhin schon mehr als ein Mal zu hören. Vielleicht liegt es ja an den Vereinsfarben.
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