Ausstellung zum Thema „Wanderarbeit“ im Schiffshebewerk

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(Foto: LWL/Hudemann)

In winzigen, zerbrechlichen Booten wagen in diesen Wochen viele Flüchtlinge den gefährlichen Weg über das Mittelmeer, um nach Europa zu gelangen. Der Zustrom von Migranten in Deutschland ist aktuell eins der wichtigsten Themen.

Auch in der Vergangenheit haben Menschen weite Wege zurückgelegt, um ihr Brot zu verdienen. Den Gründen und Folgen der Arbeitswanderung damals wie heute geht die Ausstellung „Wanderarbeit. Mensch - Mobilität - Migration“ nach, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 13. August bis 3. April im Schiffshebewerk Henrichenburg präsentiert.

Die Ausstellung setzt historische Wanderberufe in Szene und stellt ihnen aktuelle Berufsfelder entgegen. Scherenschleifer, Schausteller, Eismacher und Heringsfänger, Amerika-Auswanderer und Gastarbeiter aus Südeuropa stehen für die Wanderarbeit in der Geschichte. Als Arbeitsmigranten heutiger Tage werden polnische Spargelstecher und rumänische Pflegekräfte, aber auch die übernächtigten Berufspendler aus dem morgendlichen ICE und die erschöpften Flüchtlinge auf Lampedusa vorgestellt.
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