Waltrop: Schüler und KiTa-Schützlinge zeigen in "Dreamland" ihr Können

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Schüler der Barbaraschule der Klasse 3a und 3b hatten riesigen Spaß beim Zirkusprojekt „Dreamland“. Hier Raphael, die Zwillinge Ronja und Tabea und Niklas zusammen mit Zirkusdirektor Helmut Rosner. (Foto: Petra Pospiech)

„Achtung - Stars in der Manage“ hieß es im Zirkus „Dreamland“ in diesen Tagen, der am Lehnemannshof in Waltrop gastierte. Seine Stars hatte er jedoch nicht mitgebracht, sie kamen alle aus Waltrop. Ob Jonglage, Trapezkunst oder Clownerie, im großen Zirkusrund präsentieren Grundschüler der Barbara-Schule und Kinder von vier Waltroper Kindergärten, alles was sie in Zirkus-Workshops erlebt und erlernt haben.

Ermöglicht hat dieses Projekt in Waltrop einzig und allein der „Förderverein Barbara Schule e. V.“ und das bereits zum dritten Mal. „Uns ist sehr daran gelegen, alle vier Jahre ein Zirkusprojekt nach Waltrop zu holen, um jedem Kind einmal im Lauf seiner Grundschulzeit die Teilnahme an so einem Projekt zu ermöglichen“, sagt Fördervereins-Vorsitzender Dirk Lehnhardt. „In diesem Jahr haben wir die Kitas "Blaues Haus", St. Marien 1 Dringenburgstraße, St. Marien 2 Huesemann Straße und die Kita am Park zur Teilnahme am Zirkusprojekt eingeladen.“
Alexandra Kowalczik, Schulpflegschafts-Vorsitzende der Barbara-Schule, weiß: „Kindergärten können sich so ein Projekt nicht leisten. Auch für den Förderverein ist es nicht einfach, die Summe für das Engagement eines solchen Zirkusprojektes aufzubringen. Da heißt es im Laufe von vier Jahren ordentlich sparen bis zum nächsten Projekt. Eine erhebliche Summe haben auch die Schüler der Barbaraschule selbst durch ihren Sponsorenlauf 2016 dazu beigetragen.“
Doch der wiederholte Erfolg des Projekts lohnt jede Mühe, da sind alle einig. „Es ist wirklich erstaunlich, wie sich die Kinder innerhalb dieser einen Woche entwickeln, wie ihr Teamgeist und Selbstwertgefühl wächst und sich ihr Sozialverhalten verändert“, unterstreicht Dirk Lehnhardt. „Besonders Kinder, die eigentlich eher schüchtern und ängstlich sind, wachsen über sich hinaus, stehen plötzlich mit Begeisterung im Mittelpunkt und ernten Applaus ihrer Mitschüler. Das wirkt sich auch weit über den Workshop hinaus aus.“
Doch nicht nur die Kinder genossen das Zirkus-Projekt, auch bei den Eltern wächst nachhaltig der Zusammenhalt. Allein am Sonntag kamen 50 Eltern zusammen, die bei schlimmsten Wetterverhältnissen gemeinsam beim Aufbau des Zirkuszeltes anpackten. Gleich vier Mal hieß es dann „Stars in der Manage“, als die kleinen Zirkusstars im Zirkuszelt am Lehnmannshof ihre Kunst einer breiten Öffentlichkeit vorführten.
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