Sonsbecker Renntag lockte viele Zuschauer

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Impression vom Sonsbecker Renntag - Ponyrennen

Renn- und Wettfieber statt Osterspaziergang lautete wieder für viele hundert Besucher vom Sonsbecker Renntag das Programm am Ostersonntag. Wobei der Renntag, den der Reiterverein Graf Haeseler Sonsbeck wieder einmal bestens organisiert hatte, sich längst zu einem gesellschaftlichen Ereignis für die Region entwickelt hat.

Entsprechend lautete das Urteil von Miren Klaßen, im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch, insbesondere da das Wetter ja doch recht wechselhaft ist.“ Und auch die Besucher, traditionell wieder sehr viele aus den Niederlanden, waren wieder angetan von der Veranstaltung. Dafür sorgten zum einen die teilweise sehr spannenden Rennen, wo so manches erst auf den letzten Metern entschieden wurde.
Aber auch der RV Graf Haeseler hatte sich etwas Neues einfallen lassen, um „den nicht so mit dem Pferderennsport vertrauten Besuchern tiefere Einblicke zu geben“, wie Klaßen sagte. Denn neben dem in Sonsbeck bereits etablierten Rennkommentator und Moderator Detlef Orth saß Bea Franke, die diverse Fachbegriffe oder Abläufe auch für Laien verständlich erklärte, zudem auch mal im Führring oder an der Waage zu einem kurzen Interview bat.
Die Pausen zwischen den Rennen nutzten die Besucher zum Austausch über die Pferde, zum Wetten oder um sich an diversen Verpflegungsstationen zu günstigen Konditionen mit Kaffee, Kuchen oder anderem zu stärken. Für kleinere Kinder sorgten Hüpfburg oder Kinderschminken für Abwechslung.
Insgesamt standen auf dem 650 Meter langen Rund 13 Rennen auf dem Programm. Vom Trabreiten, dass den Laien durch den in dieser Geschwindigkeit merkwürdig ausschauenden Bewegungsablauf an das olympische Gehen der Leichtathleten erinnert, über Kaltblut-Reiten, Ponyrennen, Trabfahren und Vollblutrennen. Und auch wenn manche Rennen nur mit einer Handvoll Reitern starteten, sprach das nicht gegen die Spannung, wie unter anderem das Rennen 9 belegte. Da waren zwar nur vier Vollblüter auf die 1700 Meter Strecke gegangen, doch erst auf den letzten Metern zog Favorit „Iman“ an der bis dato konstant führenden „Koffi Lady“ vorbei und sicherte sich den Sieg. „Es gab einige sehr knappe Rennen heute“, freute sich auch Klaßen, dass die Pferde für viel Spannung beim Publikum sorgten.
Damit aber die Veranstaltung so gut organisiert und reibungslos abläuft, „sind viele Helfer nötig. Und ohne unsere Sponsoren wäre das nicht zu stemmen“, ergänzte Klaßen, die auch weiß, dass wenn Besucher und Teilnehmer noch von dieser Veranstaltung schwärmen, das rührige Organisationsteam schon mit der Vorbereitung für den nächsten Sonsbecker Renntag begonnen hat.
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