Mittelstand unterstützt Sekundarschule

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In zufälliger Reihenfolge: Leiter der Sekundarschule Alpen, Timan Latzel; Beratungslehrer Schule und Beruf, Wolfgang Püschel; Koordinator Schule und Wirtschaft, Dirk Podschwadt; Thomas Luft (Edeka Luft; Herr Bongen (Elektro Schmitz); Stephan Gehnen (In Joy); Doris Hönning (Marienstift Alpen); Jürgen Tooten (Elektro Tooten); Christel Bühren (Firma Lemken); Thomas Janßen (Wirtschaftsförderer Alpen); Markus Meier (Werbering Alpen) und Karl Hofmann (Mittelstandsvereinigung Alpen der CDU/CSU)
 
Schulleiter Tilman Latzel und Thomas Luft von Edeka Luft beim Unterzeichnen des Kooperationsvertrages
Alpen: Sekundarschule |

Kooperation in Alpen

Win Win Situation für beide Seiten


„Bis jetzt hat jede Schülerin und jeder Schüler der Sekundarschule Alpen einen Ausbildung-, beziehungsweise Praktikumsplatz erhalten“, berichtet Schulleiter Tilman Latzel nicht ohne Stolz, ist sich allerdings der Tatsache bewusst, dass dies hauptsächlich an der guten Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft liegt, die diese Plätze zur Verfügung stellt.
Um diese Kooperation weiter zu vertiefen, schlossen Schule und Mittelstand in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Anfang des Jahres Kooperationsverträge.
In der Versammlung am 05. Dezember galt es, ein erstes Resümee zu ziehen. Wenn auch das ursprünglich vorgesehene Minipraktikum von einem Tag aufgrund des organisatorischen Aufwandes nicht praktikabel ist, war man sich doch einig darüber, dass dieser Kooperationsvertrag weitere Erfolge mit sich gebracht hatte, „denn“, so der Alpener Wirtschaftsförderer Thomas Janßen, „die Zusammenarbeit stellt eine Win Win Situation für beide Seiten dar“.
Der Vorteil für die Unternehmen besteht zweifellos in der Tatsache, dass die Schule beurteilen kann, wozu sich Schülerinnen und Schüler eignen, weil sie deren Wünsche und Fähigkeiten kennen. Für die Schule selber liegt der Vorteil in der praktischen Beurteilung durch die Betriebe.
Einig ist man sich aber auch darüber, dass diese Form der Kooperation weiter bekanntgemacht werden muss. Viele Unternehmen sind der Meinung, man benötige zur Vergabe von Praktika einen Ausbilder, was mitnichten der Fall ist.
Christel Bühren, Leiterin der Personalabteilung bei der Firma Lemken in Alpen: „Dies zu kommunizieren, um Missverständnisse auszuräumen, bedarf es einer entsprechenden Plattform“. „Für junge Leute ist es immens wichtig, Möglichkeiten zu haben, Erfahrungen zu sammeln“, fährt sie fort.
Dieser Tatsache sind sich auch die Vertreter von Stadt und Schule bewusst. So kündigt Markus Meier, Vorsitzender des Alpener Werberings, das zeitnahe Erscheinen eines „Ausbildungsatlas“ in Zusammenarbeit mit den Unternehmen und der Gemeinde an, über den sich die Schülerinnen und Schüler über Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren können. Aber auch die Nutzung der sozialen Medien wird hierfür in Erwägung gezogen.
Das Unternehmerfrühstück im Januar soll ebenfalls dazu genutzt werden, Betriebe vom Nutzen dieser Maßnahmen zu überzeugen und sich ebenfalls der Initiative anzuschließen.
Wolfgang Püschel, Beratungslehrer für Schule und Beruf, betont: „80 % der Schüler suchen sich ihren Praktikumsplatz selber“, was die Wichtigkeit der erwähnten Plattformen unterstreicht.
Allgemein stellen die Anwesenden fest, dass einige Praktika im Einzelhandel ausgeübt werden, der größte Teil sich jedoch für handwerkliche Betriebe entscheidet.
Unternehmen aus Alpen und dem Umland, die Interesse an der Vergabe von Praktikumsplätzen und den daraus für sie resultierenden Vorteilen haben, sind aufgerufen, sich diesbezüglich an die Sekundarschule, den Werbering oder die Wirtschaftsförderung Alpen zu wenden, um weitere Informationen zu erhalten.

Randolf Vastmans
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