Glosse: 100.000er Fiasko

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Ich sollte mich was schämen...denn ich habe meinen Opa beraubt. Seit einigen Wochen, wenn nicht Monaten, hatte er sich schon gefreut. Und kurz vor dem immer näher kommenden Ziel, habe ich ihm die 100.000 einfach vor der Nase weggeschnappt.

Es war am Donnerstag, als ich mir für einen Pressetermin in Sundern sein Auto leihen musste. Eigentlich hatte er am Freitag die 100.000 Kilometer voll machen wollen. Doch dann grätschte ich dazwischen und habe an seiner Stelle erlebt, wie das digitale Display von 99.999 auf 100.000 umsprang.

Dafür, das muss ich wirklich zugeben, schäme ich mich ein wenig. Diese Freude wollte ich ihm nicht nehmen. Schließlich hat er jahrelang dafür gearbeitet. Und den Lohn dafür hätte daher – im wahrsten Sinne des Wortes – er einfahren müssen und nicht sein Enkel.
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Mechthild Schulz aus Arnsberg-Neheim | 26.10.2014 | 18:53  
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