"Neues Quartier am Müggenberg" bei der CDU Neheim vorgestellt

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Neheim. Große Veränderungen stehen am Neheimer Müggenberg in den kommenden Jahren an. Denn die Arnsberger Wohnungsbau-Genossenschaft plant dort den Bau von 250 neuen Wohneinheiten. Wie genau dieses Projekt aussehen wird, stellte nun Herbert Herrig - Vorstand der Genossenschaft - rund 30 interessierten CDU-Mitgliedern in der Alten Synagoge in Neheim vor. „Insgesamt werden wir in sechs Bauabschnitten in den kommenden zehn Jahren 45 Millionen Euro investieren“, so der Bauherr. „Nötig ist diese Maßnahme geworden, da die alten Gebäude die zwischen 1950 und 1955 auf dem Müggenberg errichtet wurden, in die Jahre gekommen sind. Ende 2012 hatten wir dort einen Leerstand von 21 Prozent mit steigender Tendenz. Uns war klar, dass wir handeln mussten.“

Das neue Konzept zeichnet sich durch eine moderne Architektur aus. „Drei bis vier Häuser werden über einen Wohnhof miteinander verbunden. Zudem wird der Verkehr soweit wie möglich und wirtschaftlich sinnvoll unter die Erde verlegt“, so Herrig. „Damit tragen wir den heutigen Ansprüchen an das moderne Wohnen Rechnung.“ Um die neuen Wohneinheiten auch langfristig attraktiv vermarkten zu können, werden alle Wohnungen barrierefrei gebaut. Zudem werden die Häuser so flexibel gestaltet, dass die Wände in 10 bis 15 Jahren leicht verschoben werden können. Je nach Bedarf können die geplanten 50 bis 90 Quadratmeter großen Wohnungen verkleinert oder vergrößert werden. „Zielgruppe des Bauprojektes sind Singles, Alleinerziehende, junge und ältere Paare. Es ist jedoch auch eine Wohngemeinschaft für Senioren und Behinderte geplant. Wichtig ist uns, eine bunte Mischung der Bewohnerstruktur zu erreichen. Daher haben wir aus einem Mix mit geförderten und freien Wohnungen geplant.“ Positiv nahmen die Zuhörer die Gestaltung eines geplanten Quartierszentrum zur Kenntnis. Hier sollen ein Nahversorger, ein Cafe´ und Kinderspielmöglichkeiten die Bewohner zu einem nachbarschaftlichen Miteinander einladen. „Mit diesem Projekt geht die Wohnungsbaugenossenschaft einen Schritt in die richtige Richtung“, fasst Gisela Schulte, Vorsitzende des CDU-Ortsvereins die Stimmung an dem Abend zusammen. „Diese Rieseninvestition wird Neheim gut tun und den Rusch für alle Altersschichten attraktiv halten.“
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