Alleebäume müssen Straßenneubau weichen / „LEADER“ will Ideen sammeln

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Die zu fällenden Linden im oberen Bereich der Wannestraße mit dem neuen Poller
 
Interessierte Anwohner der Wannestraße als Zuhörer in der Bezirksausschusssitzung
NIEDEREIMER In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch stellten Wolfgang Schomberg vom Technischen Service und Thorsten Kleff von der Abteilung Straßen- und Brückenbau der Stadt Arnsberg die Vorplanung zum Ausbau der Wannestraße in Niedereimer vor. Die Kreisstraße soll zwischen dem Bahnübergang und der Einmündung Zum Eichhahn komplett erneuert werden. Diese Erneuerung wird gemeinsam vom Hochsauerlandkreis als Straßenbaulastträger und von der Stadt Arnsberg die für die Nebenflächen (Gehwege, Parkflächen, Beleuchtung)zuständig ist ausgeführt. Folgende Arbeiten sollen in dem Zuge ausgeführt werden: behindertengerechte Ampelanlage am jetzigen Standort, Gehweg auf der westlichen Seite mit Bäumen, Verbreiterung der Fahrbahn auf bis zu 6 m, Erstellen von Parkboxen, komplette Verrohrung des Hudesbaches, Querungshilfen mit Bäumen in Höhe der Wannebrücke und der Einmündung Zum Alten Brunnen, neue Baumpflanzungen im Bereich der Renaturierung, Kanalerneuerung zwischen Wannebrücke und der Straße Im Surkhahn, Neuanlage des Fußweges sowie eine einseitige Straßenbeleuchtung nach neusten Standard. Allerdings müssen hierfür die alten dorfcharakterlichen Alleebäume dem Ausbau weichen. Die Mittel zur Finanzierung sollen im Haushalt 2016/17 bereitgestellt werden und eine Förderung durch die Bezirksregierung wurde bereits beantragt. Spätestens Ende 2016 möchte die Stadtverwaltung die Anlieger mit einer Infoveranstaltung über die Ausführung in Kenntnis setzen. Die Durchführung der großen mehrmonatigen Baumaßnahme ist ab dem zweiten Halbjahr 2017 geplant. Die Baukosten der Straßenerneuerung werden vom HSK getragen, die Kosten für die Nebenanlagen tragen die Anlieger. Man möchte den Charakter einer Ortsdurchfahrt schaffen und gleichzeitig den Wohn- und Immobilienwert erhalten. Im Anschluss soll noch durch den Kreis der Bereich zwischen Bahnübergang und Minikreisel neu geteert werden.
Des Weiteren fragte der Ausschussvorsitzende Dirk Ufer bei den Stadtmitarbeitern nach, ob es irgendwelche Erkenntnisse zum im Mai diesen Jahres aufgestellten Pollers im oberen Bereich der Wannestraße gibt. Herr Schomberg äußerte hierzu, dass es keine Beschwerden, Unfälle oder Probleme gäbe. Dieser Poller war Dank der jahrzehntelangen Hartnäckigkeit des Ausschussmitgliedes Friedel Sölken nun doch noch installiert worden. Zudem wurde in diesem Rahmen von Dorothee Brunsing-Assmann angeregt die Standsicherheit des Zaunes entlang des Hudebaches zu überprüfen. Hier seien, so Frau Brunsing-Assmann, einige Pfähle angefault und nicht mehr standsicher. Herr Schomberg will die Situation durch seine Mitarbeiter klären lassen.
Herr Ufer verlas den Sachstandsbericht der Stadtverwaltung zum Gerätehausneubau im Niedereimerfeld. Die Arbeiten lägen im Zeitplan, trotz kurzfristiger technischen Änderungen im Innenbereich. Ende Oktober soll es für die Einheiten aus Niedereimer und Bruchhausen einen kleinen Festakt geben.
Mit dem europäischen „LEADER-Förderprogramm“ will die EU den ländlichen Raum stärken. Hierzu wird angeregt, dass die heimischen Regionen Konzepte für das dörfliche Miteinander entwickeln. Das Konzept soll gleichzeitig auch an die Ortsvereine herangetragen werden um Ideen für dieses Förderprogramm zu sammeln.
Letzter Tagesordnungspunkt war die Verleihung der Bürgermedaille im Rahmen des Dreikönigsempfangs der Stadt Arnsberg im Jahre 2016. Der Ausschuss befasste sich im nichtöffentlichen Teil mit diesem Thema.
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