Buchrezension: Paul Erickson – Der Herr der Ringel

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Dieses Buch ist eine herrliche Parodie auf den Bestsellerroman „ Der Herr der Ringe“ von John Ronald Reuel Tolkien. Aus den Hobbits werden Wobbits und auch die anderen Figuren aus dem Original wandelt Erikson in seine eigenen Figuren um..
Die Geschichte handelt von einem Ring, der zu retten ist, und den Abenteuern, die die Wobbits vom Planeten Drittmittelerde auf diesem Weg erleben. Sie treffen dort merkwürdige Leute mit komischen Namen und Angewohnheiten, müssen Feinde besiegen und den Fallstricken des „Alten Waldes“ entkommen. Es begegnet ihnen ein Mann namens „Dude“, der Geschichten singt und den Wobbits dadurch weiter hilft (köstlich - die letzte Liedzeile ist immer: „Aber sonst ist heute wieder alles klar in Andor und in Doriath!“ Es passt tatsächlich auf die Melodie von Udo Lindenberg.) Auch der Zauberer Ranndarf kommt vor, er macht aber mehr Reklame für seine Feuerwerksveranstaltungen, als dass er wirklich weiterhilft.
Die Episoden an sich sind gar nicht so wichtig, obwohl sie auch spannend geschrieben sind. Viel schöner ist das „Drumherum“. Man muss den Herrn der Ringe nicht unbedingt gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. Es macht aber sicherlich mehr Spaß, wenn man das Original schon kennt.
Fazit: Ein Buch, das sehr amüsant ist und dank der Übersetzung von Simon Weinert immer wieder für Überraschungen sorgt.
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