GBB übergibt das neue Montessori-Kinderhaus: Spiel, Sport und Feiern

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In seinem neuen Gebäude am Tappenhof 7 kann das Montessori-Kinderhaus künftig eine weitere Gruppe aufnehmen. (Foto: Michael Kaprol)

Nur elfeinhalb Monate nach Erhalt der Baugenehmigung übergibt die GBB das neue Montessori-Kinderhaus am Tappenhof an die Mieterin und Betreiberin Stadt Bottrop. Es ersetzt das inzwischen 45 Jahre alte und nicht mit vertretbarem Aufwand sanierbare Gebäude an der Horsthofstraße.

Nach einer Zeit des Wartens haben bereits Ende Dezember 2017 die Kinder, Erzieher und Eltern ihr neues Zuhause bezogen. Bei der Planung des 800 Quadratmeter großen, lichtdurchfluteten Gebäudes hat die GBB die Erzieher eng mit eingebunden, um die Interessen der Kinder, aber auch die Bedürfnisse von Mitarbeiter und Eltern optimal zu berücksichtigen.
„Planungsprämisse war von Anfang an, einen nachhaltig optimal nutzbaren, massiv gebauten und hochwertigen Kindergarten zu errichten und nicht nur das vertraglich geschuldete Minimum zu liefern. Und ich glaube behaupten zu dürfen, dass uns das hervorragend gelungen ist“, resümiert Geschäftsführer Stephan Patz mit großer Zufriedenheit und dankt den Planern und Ingenieuren sowie den Handwerkern, die dieses Gebäude in kurzer Zeit errichtet haben.
So kann der extra große Flur durch Falttüren mit dem Mehrzweckraum zu einem 110 m² großen Saal verbunden werden, mit dimmbaren Wandleuchten entsteht so ein Raum für Spiel, Sport, Versammlungen, Feiern und Aufführungen. Zudem gibt es „Schleusen“ für schmutzige Kinderstiefel, einen Snoozle-Raum zum Relaxen und einen gesonderten Raum für sandiges Außenspielzeug. Allein dadurch ist die Nutzfläche der KiTa um 12 Prozent größer ausgefallen, als es gefordert war. Für das Innovation-City-Partnerunternehmen GBB selbstverständlich waren ein umweltfreundlicher Niedrigenergiehausstandard mit Luft-Wärme-Pumpe, Fußbodenheizung und Photovoltaikanlage.
In seinem neuen Gebäude am Tappenhof 7 kann das Montessori-Kinderhaus künftig eine weitere Gruppe aufnehmen. Insgesamt werden es eine Gruppe von zehn Kindern im Alter von null bis drei Jahren sein, zwei Gruppen mit je 20 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren und eine Gruppe mit 25 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. 75 Kinder werden damit regulär aufgenommen, zum Start im Dezember sind es jedoch 79 Kinder wegen der hohen Anmeldezahlen.
„Mit ihrem ersten KiTa-Bau hat die Gesellschaft für Bauen und Wohnen unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur Wohngebäude errichten und betreiben kann, sondern auch ein wichtiger Partner der Stadt für weitere Bauaufgaben ist“, freut sich der Landtagsabgeordnete Thomas Göddertz, Vorsitzender des Aufsichtsrates der GBB.
Das 2.800 Quadratmeter große Grundstück hat die GBB von der Stadt als Gewinnerin eines Teilnahmewettbewerbs gekauft. Weiteren Baumaßnahmen ähnlicher Art steht die GBB sehr aufgeschlossen gegenüber.
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