Der Eine hat´s, der Andere nicht

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Auch in Kleinigkeiten kann man sich erkennen
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Gerade jetzt zur Weihnachtszeit machen sich bei mir Gedanken breit.
Mancher wird wohl sagen, es passt wohl nicht zur Weihnachtszeit,
doch wer ist schon zum Fasten bereit ?
Massentierhaltung, weil Geiz ist Geil, eigentlich brauchte das nicht sein . . .


Gelesen vom Rolf Zydeck das Politisches Weihnachtsgedicht,
was wirklich trefflich ist.


Und weil ich auch gerne in Verse schreibe,
geht mein Gedicht zur Vorweihnachtszeit, nun auf die Reise . . .

* Der Mensch *


. . von . .© . . Hans Peter Schulzke . .

Mensch, was bist du auf dieser Welt ?
Man hat dich oft nicht verlangt,
und doch wurdest du her bestellt.

Hast du Glück,
wurdest du in Europa geboren.
Doch eines sei dir gewiss,
egal wo du das Licht der Welt gesehen,
es gibt kein einfaches zurück.

Das größte Raubtier hier auf dieser Welt,
ist der Mensch.
Ist dir das noch nicht aufgefallen ?
Wie oft lässt er einfach seine Büchse knallen ?

Nein, nicht weil er Hunger hat,
weil der Andere es auch so macht.
Und wieder wird es um ein Tier,
was uns nie geschadet,
dunkle Nacht.

- Artgerecht - ist ein Wort,
doch belächelt wird es hier, und auch dort.

Schau mal rein in einen Riesenstall,
wo tausende Kreaturen stehen.
Ja stehen, denn es ist kaum Platz
um sich auch nur umzudrehen.

Oft endet hier nach Tagen schon das Leben,
die andern stehen dann mal kurz etwas erhöht,
so ist das eben.

Doch keine Bange, dran kommen alle.
Am Fließband mit den Beinen nach oben,
wer sagt es wäre keine Quälerei,
der hat gelogen.

Der Mensch muss ( viel ) essen,
darum werden die Qualen der Kreaturen
einfach vergessen.

In Europa ist das so,
woanders sind Tiere kurze Zeit wohl froh.
Können sich frei bewegen, haben wohl ein schöneres Leben.

Doch auch dort geht um die Zeit, weil der Mensch es anders meint.
Betäubung kennen viele nicht,
ein Schnitt, denn Blut muss aus dem Körper raus,
und dann ist erst das Leben aus.

Genau wie es auch dem Tier ergeht,
der Mensch selber es auch erlebt.

Wohl dem, der in der Tasche Geld,
dem geht es besser auf der Welt.
Rumgedoktert lange Zeit, bis das Geld noch reicht.

Woanders hat man gar kein Geld,
also wird auch dort kein Arzt bestellt.
Da siecht man hin mit hohlen Wangen,
außer etwas trinken wird nichts mehr angefangen.

Und auch daran wird noch gespart,
weil man davon, wenig hat.
Der stirbt ja doch, was braucht der trinken,
ein staubiges Loch wird ihm bald winken.

So möchte ich zum Schluss nun kommen,
ließ meine Gedanken einfach laufen.

Zu einem aber bin ich gekommen,
egal wo man lebt,

neues Leben kann sich - keiner - kaufen.


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Beate Haack aus Emmerich am Rhein | 21.12.2014 | 20:04  
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