Gebühren steigen

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Wer mehr als zwei Mal pro Jahr Sperrmüll anfordert, muss ab 2018 pro weitere Abfuhr jeweils 25 Euro bezahlen. Foto: kappi
Abfallentsorgung und Straßenreinigung werden teurer

Im kommenden Jahr müssen die Bürger wieder tiefer in die Tasche greifen.
Sowohl Abfallgebühren als auch Straßenreinigungsgebühren steigen im kommenden Jahr an.

Das beschloss der Verwaltungsrat der Bottroper Entsorgung und Stadtreinigung (Best) während seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch.
Danach steigen die Gebühren für die Bioabfalltonnen um rund 15 Prozent an. Die 120-Liter-Tonne kostet 2018 anstatt 46,59 dann 53,58 Euro, die 240-Liter-Tonne 80,37 Euro (bislang 69,89 Euro).
Teurer werden auch die Gebühren für die Restabfalltonnen. Dafür legte die Best den Mitgliedern des Verwaltungsrates mehrere Varianten vor. Der Verwaltungsrat entschied sich für die vorgelegte Variante 1.
Damit bleiben zwei Sperrmüllabfuhren zwischen einem und drei Kubikmetern im Jahr für den Bürger kostenfrei, jeder weitere Kubikmeter würde mit 30 Euro zu Buche schlagen. Ab der dritten Sperrmüllabholung werde eine Gebühr von 25 Euro erhoben. Zusätzlich können die Bürger zwei Mal pro Jahr kostenlos Sperrmüll bis zu drei Kubikmeter am Recyclinghof abliefern. Die Entsorgungskosten des Restmülls steigen um rund fünf Prozent an.
Aufpassen müssen künftig notorische Fehleinwerfer. Der Verwaltungsrat beschloss, sie nicht nur anzumahnen, sondern auch Maßnahmen folgen zu lassen. Die Best ist ab 2018 berechtigt, Müllgefäße, wenn sie mindestens zweimal falsch befüllt worden sind (Bio-, Wertstoff- sowie Papiertonnen) gegen das benötigte Restmüllvolumen auszutauschen. Dieser Passus aus der landesweiten Mustersatzung gilt nun auch in Bottrop.
Teurer werden im kommenden Jahr auch die Straßenreinigungsgebühren in den Klassen S2 bis S5: Sie steigen um 3,6 Prozent.
Auch die Kosten des Winterdienstes erhöhen sich 201: In der Klasse W1 kostet der laufende Meter statt 45 Cent pro Jahr 72 Cent und in der Klasse W2 steigen die Gebühren von 41 auf 65 Cent pro Meter und Jahr an. Allerdings wurden die Gebühren für den Winterdienst seit der Einführung 2007 noch nicht erhöht. dh
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