Gerdes soll für rot-rot-grünen Präsidentschaftskandidaten eintreten

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DIE LINKE in Bottrop fordert den hiesigen SPD-Bundestagsabgeordneten und SPD-Chef Michael Gerdes auf, sich für einen gemeinsamen Bundespräsidentschaftskandidaten von SPD, LINKEN und Grünen einzusetzen: "Gerade im Interesse der Menschen in Bottrop und im Ruhrgebiet muss es in Berlin eine grundsätzliche politische Richtungsänderung geben“, sagt Nicole Fritsche-Schmidt, Kreisvorsitzende der Bottroper LINKEN. Sie betont weiter: „Unsere Region und unsere Stadt leiden besonders unter dem politisch fatalen Sparkurs der Großen Koalition. Ergebnisse sind unter anderem die chronisch leeren Stadtkassen und der Verfall der öffentlichen Infrastruktur“, so die Kreissprecherin weiter. Jetzt könne bei der Bundespräsidentenwahl ein Zeichen für einen Wechsel zu einer sozialen Politik gesetzt werden. Aus Fritsche-Schmidts Sicht gibt es bei der SPD selbst durchaus geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. „Die SPD hat in der Vergangenheit bereits eine Kandidatin aufgestellt, die durchaus konsensfähig wäre“, sagt Fritsche-Schmidt mit Blick auf Gesine Schwan.
Aus Sicht der Bottroper LINKEN sollten die drei Parteien eine gemeinsame Kandidatin oder einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen schicken. Für das Amt des Staatsoberhauptes brauche man eine Person, die soziale Gerechtigkeit, Weltoffenheit und Frieden glaubhaft verkörpert. „Auch Gerdes muss sich nun überlegen, ob er als Bottroper SPD-Chef ein Zeichen für einen Politikwechsel geben will, oder den Steigbügel für einen CDU-Kandidaten von Merkels Gnaden halten will. Dann wird ihm niemand einen eigenen Gestaltungsanspruch bei den kommenden Wahlen abnehmen“, so Fritsche-Schmidt.
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