Im Mai 2017 ist Schluss - SPD-Frau Cornelia Ruhkemper kandidiert nicht mehr bei der Landtagswahl

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Cornelia Ruhkemper will im nächsten Jahr nicht mehr für den Landtag kandidieren. (Foto: Michael Kaprol)

Bei der Landtagswahl im Mai 2017 wird Cornelia Ruhkemper nicht mehr antreten. „Das war schon der Hintergedanke als ich 2014 nicht mehr für den Rat kandidiert habe“, sagt die langjährige SPD-Abgeordnete. „Das ist ein Teil meiner Lebensplanung.“

Die 61-Jährige gehört seit 2005 dem Düsseldorfer Landtag an und ist dort aktuell Sprecherin des Petitionsausschusses. Außerdem ist Cornelia Ruhkemper stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses.

„Es ist ein anstrengender Job“, gibt die SPD-Frau zu. In ein tiefes Loch werde sie nicht fallen, wenn ihre Zeit in der Landeshauptstadt endet. Ihre ehrenamtliche Arbeit bei der AWO und beim Aktuellen Forum in Gelsenkirchen will Cornelia Ruhkemper auch nach Mai 2017 weiter fortsetzen. „Das macht mir Spaß, und dann kann man sich befreit von anderen Dingen einbringen.“ Konkrete Planungen für „die Zeit danach“ hat sie noch nicht gemacht, aber dass sie mehr Zeit für Familie und Freunde haben will, steht fest. „Vielleicht eine schöne Wanderung mit meinen Cousinen machen“, überlegt die SPD-Frau.

Breites am 23. April wird der Unterbezirksparteitag der SPD über ihre Nachfolge beraten. „Ich werde da keine Empfehlung geben“, hält sich Cornelia Ruhkemper aus der parteiinternen Diskussion raus. Ihr angekündigter Rückzug bedeute aber nicht, dass sie jetzt nicht mehr erreichbar sei, betont Ruhkemper. „Ich bin da!“.
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1 Kommentar
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Heinz Kolb aus Gelsenkirchen | 10.02.2016 | 09:43  
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