Willi Urban zieht sich zurück

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Pressemitteilung

Willi Urban zieht sich nach fast 50 Jahren zurück
Für seine Verdienste wurde er oft ausgezeichnet


Der Grund, dass sich Willi Urban von fast allen ehrenamtlichen und politischen Ämtern ab dem 31. Dezember 2012 zurückzieht, ist, dass er in der Vergangenheit gesundheitliche Hinweise bekommen hat, die er nicht ignorieren will. Hinzu kommt der steigende Stress, den seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, in Verbindung mit seinem privaten Leben, mit sich bringt. Eine Rückkehr auf die politische Bühne schließt er ich gänzlich aus.

Es gibt wohl nur wenige Bottroper, die den engagierten Bürger der Stadt nicht kennen. Willi Urban hat sich seit fast 50 Jahren ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden und Initiativen mit Engagement und Leidenschaft, meistens in leitenden Funktionen, zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt. Fachwissen, Kenntnisse und Einsatzbereitschaft von Willi Urban sind weit über Bottrops Grenzen hinaus anerkannt und geschätzt. Denn er hilft immer ganz unbürokratisch und zuverlässig!

In seinem unermüdlichen Einsatz lagen Willi Urban insbesondere die Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes sowie die erneuerbaren Energien am Herzen.

So richtete er u.a. 1995 als Vorsitzender der Bottroper Naturfreunde und als Pressreferent im Lan-
desvorstand der Naturfreunde NRW zum 100-jährigen Bestehen der „Naturfreunde International“ eine Pflanzaktion von 15 Bergahornbäume im „Stadtpark Bottrop-Batenbrock“ aus. Ferner organisierte er 1997 mit den niederländischen Naturfreunden zum internationalen Thema „Blaue Flüsse für Europa“ eine Großveranstaltung in Tolkamer (Niederlande) am Rhein. Und es war wieder Willi Urban, der 1998 eine gemeinsame Großveranstaltung mit der Emschergenossenschaft zur der zur Renaturierung der Emscher in der Kläranlage Dortmund-Nord durchführte.

Um die Menschen in Bottrop für die Zukunftsenergien und energiesparende Maßnahmen zu interessieren und zu begeistern, richtete Willi Urban für die „Bottroper Agenda 21“ in den Jahren 2001, 2002 und 2003 die überregionalen Energietage in Bottrop aus. Im Jahr 2003 wurden die Energietage sogar von Bärbel Höhn, damalige Umweltministerin in Nordrhein-Westfalen, eröffnet.

Ein weiteres, erfolgreiches Umwelt- und Klimaschutzprojekt war: „ÖKOPROFIT - Kosten senken in Betrieben“, dass Willi Urban auch für die „Bottroper Agenda 21“ nach Bottrop holte und am 14. März 2002 im Planungsausschuss vorstellen durfte. Da der Ausschuss der Durchführung von„ÖKOPROFIT“ sofort zugestimmt hat und das Projekt federführend von der Stadtverwaltung übernommen wurde. wurde Willi Urban nicht mehr beteiligt, sondern von da ab war „ÖKOPROFIT ein Kooperationsprojekt der Stadt Bottrop, um den Vater des wirklichen Erfolges zu verheimlichen.

Außer dem unermüdlichen Einsatz für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz war Willi Urban von 1985 bis 1993 als Hauptschöffe beim Amtsgericht Bottrop tätig. Des Weiteren war er von 1963 - 1987 und von 1993 - 2004 insgesamt 35 Jahre SPD-Mitglied. Seit dem Oktober 2004 ist er für die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) noch bis zum 31.12.2012 kommunalpolitisch in Bottro tätig.

Für sein fast 50-jähriges Engagement wurde Willi Urban oft ausgezeichnet. So gehörte er am 16. Dez. 1969 den 8 Bottroper Jungsozialisten an, die vom damaligen Bundespräsidenten Dr. Gustav Heinemann in Bonn für die aktivste Jugendgruppe in Deutschland geehrt wurden. Der absolute Höhepunkt war, dass er 1999 für seine jahrzehntelangen, ehrenamtlichen Tätigkeiten mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde.

Des Weiteren erhielt er noch von der „Deutschen Bundesstiftung Umwelt“ (DBU), eine der größten Stiftungen in Europa, die innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz fördert, mehrere Förderpreise. Stellvertretend benannte er den Förderpreis i.H.v. 4000.00 DM, den er im Jahr 2000, an die Kinder der Konradschule in Bottrop weiter gab, die dafür ein Labor einrichteten.


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