Stadt weist bei Apotheken-Vorfall auf Hotline hin

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Im Fall der Ermittlungen gegen einen Bottroper Apotheker, weist die Stadt Bottrop noch einmal auf die Hotline hin, die sie geschaltet hat. Die Rufnummer lautet (0 20 41) 70 44 88.

Auf der Internetseite www.bottrop.de/hotline befindet sich zudem eine aktualisierte Liste mit den Namen der Medikamente. Nachdem im Dezember 2016 lediglich fünf Namen von Präparaten bekannt waren, steht der Stadt Bottrop jetzt eine umfänglichere Auflistung der Wirkstoffe der unterdosierten Infusionslösungen zur Verfügung, die bei der Hausdurchsuchung am 29. November 2016 beschlagnahmt wurden. Das Gesundheitsamt der Stadt Bottrop informiert derzeit die behandelnden Ärzte in einem Schreiben über den aktuellen Sachstand und übermittelt die aktuelle Liste mit den Medikamentennamen.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass diese Liste mit den Namen der Präparate lediglich eine Stichprobe eines bestimmten Tages darstellt. Diese Stichprobe lässt keine verbindliche Aussage über die generelle Qualität und den Inhalt andere Infusionen zu, die in der Apotheke patientenbezogen hergestellt wurden.

Nach wie vor empfiehlt das Gesundheitsamt denjenigen Patienten, die betroffen sein könnten, sich zuerst an ihren jeweiligen Onkologen oder sonstigen behandelnden Arzt für eine individuelle Beratung zu ihrer weiteren Behandlung zu wenden. Dort wird dann auch eine aktuelle Medikamentenliste vorliegen. Die Hotline des Gesundheitsamtes kann darüber hinaus helfen zu klären, ob der behandelnde Arzt oder das Krankenhaus von dem Bottroper Apotheker beliefert worden sind.

Die Hotline steht montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr und mittwochs von 8 Uhr bis 13 Uhr zur Verfügung.
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