Bottroper Schulprojekt – ein voller Erfolg

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Volle Halle bei Abschlussturnier der Fichteschule


„Die Stimmung war der Wahnsinn!“ Diesen Satz hörte man am vergangenen Freitag im Judodojo der Dieter Renz Sporthalle mehrfach. Sven Helbing, der Leiter des Judoprojektes schaffte es mit Hilfe des Partnervereins JC 66 Bottrop knapp 100 Kinder zu ihrem größtenteils ersten Judoturnier zu bewegen. Da die Kinder mit Eltern, Verwandten und ihren Lehrern den Abschluss des Projektes beim -ELE-Kinderturnier- feierten, war das Judodojo bis auf den letzten möglichen Platz gefüllt. Und den Zuschauern wurde auch ein großes Spektakel geboten. In Mannschaftskämpfen standen sich die Parallelklassen der Stufen 2 bis 4 der Fichteschule gegenüber. Die Kinder trieben sich mit Anfeuerungsrufen zu persönlichen Höchstleistungen und konnten nach der 10-wöchigen Projektzeit an ihrer Schule zeigen, dass sie bereits in der Lage waren, einen echten Judowettkampf zu bestreiten. „Es ist toll zu sehen, wie viel Spaß die Kleinen auf der Judomatte haben, wie sie sich bemühen, die erlernten Techniken umzusetzen und es geschafft haben, trotz der Wettkampfsituation freundlich und respektvoll miteinander umzugehen.“, war auch der Präsident des Partnervereins JC 66 Roland Assmann sehr zufrieden. Dass Judo „Der sanfte Weg“ heißt, wie man auf japanisch zählt und wie die Judotechniken heißen, das alles haben die Kleinen in den letzten Wochen genauso gelernt, wie die Regeln und Werte, nach denen man im Judosport handelt. „Mich fasziniert die Komplexität des Judo. Neben der umfassenden körperlichen Ausbildung bietet Judo auch ein extrem wertvolles Bildungs- und Erziehungssystem, welches man dem Nachwuchs mit Spaß vermitteln kann.“, ist Sven Helbing von der Sinnhaftigkeit und dem Wert seiner Sportart begeistert. Mit viel Engagement und Freude kann er sich nun bereits auf die zehnte Schule in Bottrop freuen, welche er im Rahmen des „Bottroper Models – Judo an Bottroper Grundschulen“ besucht. Die weitere Unterstützung der Stadt, die das Projekt in ihr Programm „Sportiv“ aufgenommen hat, der ELE und des JC 66 sind für die Zukunft bereits wieder gesichert. Profitieren werden neben den Schulen vor allem die Kinder, die wichtige und hilfreiche Werte an die Hand bekommen und sich weiterhin im Rahmen der Judoregeln auf der Tatami austoben dürfen.

Weitere Informationen zum Projekt findet man jederzeit unter: www.kinderjudowelt.de
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