Kirchhellen plant Abschied mit Anstand

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Mit guten Leistungen wollen sich die Damen und Herren zum Abschied aus der Oberliga den Tischtennisfreunden der Region präsentieren. Immerhin gehörte der Dorfclub aus Kirchhellen seit über 11 Jahren in ununterbrochener Konstanz zum festen Bestandteil der vierthöchsten deutschen Liga. Mit der Benachteiligung von Vereinen, die sich scheuen, das große Geld in die Hand zu nehmen - oft auch als "Professionalisierung" des Sports tituliert - geht die VfB-Ära am kommenden Wochenende zuende. Aber es trifft nicht nur Kirchhellen. So ziehen sich weitere Traditionsvereine aus dem Spitzensport zurück. Die Damenbundesliga beispielsweise wird im kommenden Jahr Probleme haben, überhaupt eine Liga zusammen zu bekommen - auch eine Folge der strukturellen Veränderungen, die wohl so nicht geplant, aber zu erwarten waren.

Spvgg. Meiderich 06/95 – VfB Kirchhellen - Damen
Samstag, 16.3., 18:30 Uhr
Im letzten Spiel will sich der VfB ordentlich aus der Liga verabschieden. Unmöglich ist der dritte Saisonsieg nicht, aber die Duisburgerinnen benötigen noch einen Punkt, um Rang sieben definitiv zu halten und damit ihre Chancen in der Abstiegsrelegation zu verbessern.

DJK Rhenania Kleve - VfB Kirchhellen
Mit Anstand verabschieden heißt auch die Devise für die Oberligaherren aus Kirchhellen. Dass ein Sieg zum Abschluss keine Utopie sein muss, zeigt der knappe 9:7-Hinspielerfolg. Die Klever haben als Regionalligaabsteiger auch keine optimale Saison gespielt, können mit einem Sieg ihrerseits theoretisch noch die Abstiegsplätze verlassen oder zumindest den ersten Relegationsplatz halten, der vergleichsweise große Chancen eröffnet, die Oberliga zu halten. Rein theoretisch wäre auch für den VfB noch ein Sprung auf einen Relegationsplatz möglich, aber es wurde bekanntlich bereits entschieden, unabhängig vom Ausgang der Spiele in der kommenden Saison einen Neuanfang in der Verbandsliga zu wagen.
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