Letzte Oberligaauftritte - zahlreiche Tischtennisfans in Kirchhellen erwartet

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Das könnte es gewesen sein. Wenn am kommenden Samstag an der Hauptstraße in Kirchhellen die letzten Tischtennisheimspiele angepfiffen werden, könnte ein Abstieg auf lange Sicht besiegelt sein. Ob sich nämlich in Zukunft nach der Ligareform ein kleiner Dorfverein nochmals für die vierthöchste Spielklasse qualifizieren kann, muss bezweifelt werden. Böse Zungen behaupten, dass das im Zuge der Professionalisierung des Sports billigend in Kauf genommen wird. Aber noch ist es nicht so weit. Daher hoffen die Damen- und Herrenteams auf zahlreiche Unterstützung der Fans, um die Klasse sportlich zu erhalten.

VfB Kirchhellen - Damen – TV Eintracht Frohnhausen
Samstag, 9.3., 18:30 Uhr Vestisches Gymnasium
Die Gäste unterlagen zuletzt überraschend bei einem Abstiegskandidaten – ein gutes Omen also für die VfB-Damen, die ihrerseits das Tabellenende zieren? Sollte der Tabellenachte aus Voerde punkten, wäre es ohnehin einerlei, was der VfB zuwege bringt, denn dann wäre der direkte Abstieg auch rechnerisch fix. Sollte ein eigener Überraschungscoup im letzten Oberligaheimauftritt vor heimischer Kulisse gelingen und zugleich den anderen Mannschaften im Abstiegssog kein Erfolg gelingen, würde die Entscheidung auf den letzten Spieltag verlegt, und das ist für die Kirchhellener Oberligadamen aller Ehren wert. Immerhin hatten sie sich sportlich gar nicht für eine weitere Saison in der vierthöchsten Klasse qualifiziert und waren bekanntlich rückzugsbedingt erst nachgerückt.

VfB Kirchhellen – SV Walbeck
Samstag, 9.3., 18:30 Uhr Vestisches Gymnasium
Letztes Heimspiel auf lange Sicht für Oberligist Kirchhellen? Noch ist sportlich alles möglich, denn mit dem SV Walbeck stellt sich zum letzten Auftritt vor heimischer Kulisse ein schlagbares Team vor. Aber als schlagbar erwiesen sich nahezu alle Mannschaften für den VfB in dieser letzten Oberligasaison mit drei Staffeln. Viermal 9:7, dreimal 9:6, zweimal 8:8, etliche weitere knappe Ergebnisse und klare Niederlagen nur gegen die beiden Spitzenmannschaften – der VfB war durchweg konkurrenzfähig in der Liga. Aber um den Sack öfter zumachen zu können, fehlte ein (kostenträchtiger) Kracher im oberen Paarkreuz. Außerdem entschied man sich, in der Rückrunde auf Hendrik Ulber zu verzichten. Und dennoch ist man weiter im Geschäft, denn in Walbeck wurde man im Hinspiel auch erst kurz vor Schluss abgefangen. Nun soll den treuen Fans der zweite Heimsieg der Saison beschert werden, möglicherweise als Krönung einer langjährigen Ära des Aushängeschilds des Tischtennissports der Region.
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