Stimmungsvolles Landesfinale beim Jochen-Appenrodt-Pokal 2016

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Aachen: Waldstadion | Siebzehn Mannschaften der Altersklasse U12 hatten sich in elf Kreisvorrunden für das diesjährige Landesfinale des Leichtathletikverbands Nordrhein um den Jochen-Appenrodt-Pokal qualifiziert. Sechzehn traten schließlich im Aachener Waldstadion, der Heimstätte des Vorjahressiegers Alemannia Aachen, zum Finale an. Bei erfreulich viel Sonnenschein entwickelte sich dabei schnell ein stimmungsvoller Wettkampf, der wie gewohnt mit einer Begrüßung aller Mannschaften bei einem musikalisch untermalten Einmarsch begann.

Zum Ende der Eröffnungszeremonie wurde dabei erstmals eine Finalflagge gehisst, die von je einem Athleten jeder Mannschaft ins Stadion getragen wurde. Schnell entwickelte sich im anschließendem Wettbewerb ein sportlicher Wettkampf mit starken Einzel- und Mannschaftsleistungen in den bekannten Disziplinen der Kinderleichtathletik, Hindernis-Sprint-Staffel, Tennisring-Weitwurf, Stab-Weitsprung und Hoch-Weitsprung, bevor der Wettkampf mit drei Läufen im Stadioncross auf einer anspruchsvollen Strecke durch das Stadion sein Ende fand.

Zur Bekanntgabe des Ergebnisses und der abschließenden Siegerehrung fanden sich alle Mannschaften vor der Tribüne ein und wurden in absteigender Reihenfolge vom Vorsitzenden des Leichtathletik-Kreises Aachen, Dirk Bartholomy, auf das Siegerpodest gerufen. Von den Kinderleichtathletik-Beauftragten des LVN, Dirk Lewald und des LVN-Kreises Aachen, Thorsten Weidemann sowie der LVN-Jugendausschussvorsitzenden Inga Serfort erhielten alle Kinder die verdienten Urkunden und Präsente. Die Medaillenübergabe übernahm mit Ulrike Nasse-Meyfarth eine leibhaftige Olympiasiegerin, die mit ihrer eigenen U12-Mannschaft aus Leverkusen den Kreis Bergisches Land vertrat.

Über die Goldmedaillen, den Wanderpokal, die neue Finalflagge und damit auch über die Ausrichtung des Finales im kommenden Jahr freuten sich mit großem Jubel die Mädchen und Jungen des Haaner TV, die mit 17 Punkten den Sieg errangen. Auf dem zweiten Platz kam das Team des ART-Düsseldorf und Platz drei ging an den TSV Bayer 04 Leverkusen. Die Bottroper „Red Eagles“ mit Tobias Lindemann, Lucas Nobers, Ben Krämer, Joris Ressing, Vivian Kus, Lena Nisbach, Anna Franz, Romy Bischoff, Sarah Lorenz und Hannah Petermann belegten Platz sieben in der Gesamtwertung. Mit einem zweiten Platz im Stab-Weitsprung und Hoch-Weitsprung sowie einem vierten Platz bei der Hindernis-Sprint-Staffel sah es zunächst gar nicht so schlecht für die Adler aus. Doch der Tennisring-Weitwurf und der Stadioncross warf die Bottroper punktemäßig ordentlich nach hinten. Dennoch gingen die jungen Adler am Ende zufrieden nach Hause, denn schließlich haben sie den Kreis Rhein-Lippe bei der höchsten Meisterschaft dieser Altersklasse bei einem tollen Landesfinale würdig vertreten.

Text von Ulrich Nellessen (Alemannia Aachen), Dirk Lewald (LC Adler Bottrop)
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