Hausanschlüsse sind marode: Neuer Ärger an der Vinckestraße

Anzeige
Nach den Sommerferien begannen die Bauarbeiten an der Vinckestraße. Foto: Thiele
Neuer Ärger für die Anwohner der Vinckestraße: Neben den teils hohen Kosten, die die kürzlich begonnene Sanierung der Straße für viele Grundeigentümer mit sich bringt (Stadtanzeiger berichtete), verkündete der EUV nun eine weitere Hiobsbotschaft. Im Rahmen einer Bestandsaufnahme im Vorfeld der Baumaßnahme habe man ermittelt, dass „knapp über 38 Prozent der Hausanschlüsse einen dringenden Sanierungsbedarf aufweisen“, berichtet Ralf Strauß, Berater für Grundstücksentwässerung beim EUV.

Es gehe um Schäden an den sogenannten „Muffenversätzen“, um Risse und Scherbenbildung. Diese habe man bei der Befahrung des „öffentlichen Raums bis zur Grundstücksgrenze“ auf Video dokumentiert.
Bei etwa 90 Prozent der dokumentierten Fälle handle es sich allerdings um Schäden, die man durch „kleinere Maßnahmen“ beheben könne und die deshalb weniger kostenintensiv seien. „Man muss dafür keine Straße aufreißen“, so Strauß.
Bisher habe man „um die zehn Bürger“ angeschrieben, bei denen die Schäden besonders gravierend seien. „Es geht darum, jetzt, während der Sanierung, die Renovierung vorzunehmen, um die Kosten möglichst gering zu halten“, erklärt Strauß. In den Schreiben habe man den Betroffenen Hilfe und Beratung angeboten, die diese auch angenommen hätten. „Dass da auch Kritik kommt, ist natürlich klar“, räumt der EUV-Mitarbeiter ein. „Aber wir machen das nicht, um die Leute zu ärgern.“
Betroffene Grundeigentümer haben die Möglicheit, sich telefonisch bei Ralf Strauß zu melden (Tel. 02305/9686160) und einen Beratungstermin zu vereinbaren. Auch die Videoaufzeichungen der betroffenen Stellen können von den Anwohnern beim EUV eingesehen werden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.