Es ändert sich nichts.........

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Eigentlich dürfte es keine Tierhalter mehr geben, deren Tiere sich unkontrolliert vermehren. Durch die Medien und das Internet ist es hinreichend bekannt, dass es bereits zu viele Tiere gibt, jedenfalls mehr, als gute Plätze für sie vorhanden sind. Gedankenlose Tierbesitzer machen sich hierüber jedoch keine Gedanken. Wozu gibt es schließlich Tierheime? Wenn man seiner Vierbeiner überdrüssig ist, oder die Tiere zuviel Nachwuchs bekommen, gibt man sie dort einfach ab. Neben Katzen sind es besonders Kleintiere, wie Kaninchen und Meerschweinchen, die zum echten Problem werden.
Allein 25 Kaninchen und 19 Meerschweinchen, zum Teil auch noch tragende Muttertiere, wurden in den letzten 10 Tagen im Tierheim abgegeben. Jetzt muss eine Aufnahmesperre verhängt werden, denn mittlerweile tummeln sich an die 70 Kleintiere dort. Kosten und Arbeitsauwand sind enorm.
Gebetsmühlenartig bittet der Tierschutz wieder und wieder, sich vor Anschaffung eines Tieres gründlich Gedanken darüber zu machen, ob eine artgerechte Haltung überhaupt gewährleistet ist. Doch die Bitten verhallen meist ungehört. Viel zu kleine Käfige, Kleintiere, die allein dahin vegetieren oder aber die Haltung eines Weibchens mit einem unkastrierten Böckchen sorgen dafür, dass das Tierelend nicht aufhört.
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Sabine Wendt aus Castrop-Rauxel | 17.02.2013 | 15:37  
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